Erinnerungskultur

Collage aus Bildern von Erinnerungsveranstaltungen©StadtPresse Fritz/Collage Aigner

Die Stadt Klagenfurt sieht es seit 2010 als wichtige Aufgabe, sich der Vergangenheit offen zu stellen. So soll ein aktives Zeichen gegen das Vergessen und Verdrängen einer schrecklichen Zeit, die Millionen unschuldiger Menschen, Kinder und Familien das Leben gekostet hat, zu setzen. Die Erinnerung an die Verbrechen des Naziregimes muss Mahnung für die Zukunft sein! Es gilt Rassismus und Unmenschlichkeit  schon früh zu erkennen und zu bekämpfen.

In Klagenfurt wurde der jüdische Friedhof saniert, wurden Stolpersteine verlegt, eine würdige Gedenkstätte für das zerstörte jüdische Bethaus geschaffen, es gibt eine jährliche Veranstaltung am Internationalen Holocaust-Gedenktag, städtische Delegationen sind jedes Jahr in der Partnerstadt bei den Feiern zur Befreiung des KZ Dachau und bei den Gedenkfeiern am Loibl. Und es wurde ein eigener Gedenk- und Erinnerungsbeirat installiert.

Die Stadt Klagenfurt steht mit allen diesen Aktivitäten für eine weltoffene und friedensorientierte Gedenkpolitik, die für andere Städte beispielgebend werden soll.