Stolpersteine 

Collage Stolpersteine mit Rosen@StadtPresse/Fritz/Montage Aigner

Erinnern an die Opfer des grauenhaften Nazi-Regimes, an die Opfer des Holocaust. An jene Menschen, die in Klagenfurt als Mitbürger und Mitbürgerinnen gelebt haben, ehe sie gedemütigt, vertrieben, gequält und in den Vernichtungslagern ermordet wurden. Das war und ist der Stadt ein Anliegen. Die Namen und Schicksale dieser Menschen sollen wieder sichtbar werden. Deshalb hat sich die Landeshauptstadt Klagenfurt dem europaweiten Projekt des Künstlers Gunter Demnig angeschlossen. Er verlegt vor dem letzten selbstgewählten Wohnort der Opfer Erinnerungssteine. Es sind Pflastersteine mit Messingplatten mit Namen, Daten und Schicksal, die in den Gehsteig verlegt werden. So sind die Opfer wieder sichtbar, ihr Schicksal nicht mehr verdrängt und „wer lesen will, muss sich bücken und so vor den Toten verbeugen”, sagt der Künstler. Inzwischen liegen Stolpersteine in ganz Europa. Mit über 46.000 Steinen in mehr als 1.100 Orten hat Demnig damit auch das größte dezentrale Kunst-Erinnerungswerk geschaffen.

In Klagenfurt wurden bisher in einer gemeinsamen Initiative mit der Österreichisch-Israelischen Gesellschaft  zweimal Stolpersteine verlegt, alle Erinnerungssteine finden Sie auf unseren Seiten (Menü links).

Mehr über die Aktion „Stolpersteine” im Web unter diesem Link