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Bahnhofsfresken

Zwischen 1950 und 1956 sind sie entstanden und sorgten damals für einen handfesten Kunstskandal: die Fresken von Giselbert Hoke am Hauptbahnhof. 21-jährig hatte Hoke damals einen ausgeschriebenen Kunstwettbewerb für den neu aufgebauten Bahnhof gewonnen. Auf einer Gesamtfläche von fast 300 m2 entstanden die ostseitige „Wand der Kläger“ und die westseitige „Wand der Angeklagten“. Mit Figuren und Formensprache orientierte sich Hoke an Picasso. Nach der Enthüllung gab es wütende Proteste der Klagenfurter und Kärntner, die mit den modernen Bildern nichts anfangen konnten. 2000 wurde der Bahnhof modernisiert und ausgebaut. Die inzwischen unter Denkmalschutz stehenden Fresken wurden sorgfältig restauriert und die Lichteinfälle des Umbaus nach den Kunstwerken ausgerichtet. 

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