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Bunkerturm Kreuzbergl

Ein wuchtiger Betonturm neben der Spielwiese auf dem Kreuzbergl erinnert an schreckliche Kriegszeiten in Klagenfurt.
Der Bunkerturm wurde über einem Luftschacht errichtet, der einen 354 Meter langen Stollen im Kreuzbergl mit Frischluft versorgt. Der Stollen diente im Zweiten Weltkrieg bei Luftangriffen als Schutzbunker und war der ausgedehnteste, den die Stadtgemeinde in der Kriegszeit anlegte. Dicht gedrängt fanden hier bis zu 6.000 Personen Schutz vor den 48 Bombenangriffen auf Klagenfurt. Die drei Fresken zeigen „Den fliegenden Tod” als Allegorie mit Sense, Fackel und Stundenglas, links von der Tafel „die brennende Stadt mit dem Stadtpfarrturm und schutzsuchenden Frauen und Kindern”, rechts außen schließlich „die helfende Krankenschwester” umringt von Hilfesuchenden. Die schwer lesbare Schrift auf dem grünen Sperpentinstein erzählt seine Geschichte.

Dass diese schweren Zeiten glücklicherweise Vergangenheit sind symbolisieren die Graffiti-Malereien im unteren Teil des Turmes.
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