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Napoleonstadl

Der Napoleonstadl führt seinen Namen auf eine märchenhafte Überlieferung zurück. Angeblich sollen die Pferde des Franzosenkaisers Napoleon hier eingestellt gewesen sein.

Tatsächlich wurde der ebenerdige Bau mit Walmdach und Lunettenfenstern 1837 von Alois Cargnelutti als „magistratliches Markthüttendepositorium” erbaut. Das Haus zeichnet sich durch einen klassizistischen Rustikastil aus und entstand entlang einer der Ringstraßen, die man an der Stelle des ehemaligen, dann zugeschütteten Stadtgrabens anlegte.

Im 20. Jahrhundert war das Haus Kulissenlager des Stadttheaters. 1992 erfolgte mit Unterstützung der Stadt der Umbau zum Ausstellungsgebäude mit Café. Das Gebäude wurde ausgehöhlt und total umgebaut. 1993 gab es dafür einen Architektur-Anerkennungspreis des Landes Kärnten.
Heute ist der Napoleonstadl bekannt als Haus der Architektur und Sitz der Kärntner Architekenvereinigung.
Webseite Haus der Architektur.

St. Veiter Ring 10
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