Wussten Sie?...

Erstes Spiel der Fußball-Europameisterschaft 2008 im Wörtherseestadion, Riesen-Fußball vor Publikum.©StadtPresse/Eggenberger

...dass Klagenfurt Gastgeberstadt bei der Fußball-Europameisterschaft 2008 war? Drei Spiele wurden im neuen Stadion ausgetragen, in Klagenfurt spielten die Nationalteams von Deutschland, Polen und Kroatien! 

...dass der weltbekannte „Philips Ladyshave" ein Klagenfurter Produkt ist? Klagenfurt ist der Sitz eines von fünf weltweiten Philips-Kompetenzzentren für Haushalts- und Körperpflegegeräte. Hier entstehen auch Epiliergeräte, Barttrimmer, Haarschneider, Zahnpflege-Systeme oder das Anti-Cellulitis-Gerät „Cellesse”. Auch die berühmte Designer-Zitruspresse (Design: Matteo Thun) stammt aus dem Philips-Standort Klagenfurt.

... dass die Postkarte, früher Correspondenzkarte, eine Klagenfurter Erfindung ist? Der gebürtige Klagenfurter Dr. Emanuel Alexander Herrmann schlug als Nationalökonom und Ministerialbeamter in der Zeitung „Neue Freie Presse” Anfang 1869 die Einführung einer Post- oder Correspondenzkarte vor. Die Postverwaltung griff den Vorschlag auf und nur wenige Monate später, wurden schon die ersten Karten versandt.

....dass Stroh-Rum ein Klagenfurter Produkt ist? Das Unternehmen wurde 1832 von Sebastian Stroh gegründet. In der Firma in der Klagenfurter Strohgasse wird heute noch der bekannte Stroh Rum 80 produziert.

… dass Udo Jürgens aus Klagenfurt stammt und hier seine ersten Auftritte absolvierte? Seit 2001 ist der Sänger, Komponist und Entertainer Ehrenbürger der Stadt.

… dass sich in Klagenfurt die älteste Fußgängerzone Österreichs befindet? 1961 beschloss die damalige Klagenfurter Stadtregierung, die Kramergasse und die Wienergasse den Fußgängern – und zwar ausschließlich den Fußgängern – zur Verfügung zu stellen. Zehn Jahre später wurde auch der Alte Platz zur autofreien Zone. Viele österreichische Städte orientierten sich an diesem Modell.

… dass auch das erste Wohn-Hochhaus Österreichs in Klagenfurt stand? Von der Stadtgemeinde gebaut, wurde es im Jahr 1955 an die Mieter übergeben. In den 13 Stockwerken waren (für die damalige Zeit beachtliche) 68 Wohnungen untergebracht. Das denkwürdige Hochhaus steht natürlich heute noch: in der Kempfstraße.

… dass der g'schmackige Wenger-Senf aus Klagenfurt stammt? Gustav Wenger jun. hat das Klagenfurter Traditionsunternehmen nach einer wirtschaftlichen Krise übernommen. Seit Mitte der 90er-Jahre wird der herrliche Senf wieder produziert und in viele Länder exportiert.

...dass Pago-Fruchtsäfte ihren Ursprung in Klagenfurt haben? Der Name Pago setzt sich aus Pagitz und Obst zusammen,  Jakob Pagitz gründete 1888 das Unternehmen in der Kärntner Landeshauptstadt. Heute gehört Pago Eckes-Grannini.

… dass die seltene Blume „Wulfenia”  ihre sprichwörtlichen Wurzeln in Klagenfurt hat? Der Name Wulfenia ist auf ihren in Klagenfurt geborenen Entdecker Franz Xaver Feiherr von Wulfen, der vor über 200 Jahren diese „neue blaue Pflanze, die kein Botaniker je gesehen und beschrieben hat”, im Gebiet des Gartnerkofels fand. Sonst wächst sie nur noch im Himalaya-Gebiet und jetzt auch im Botanischen Garten Klagenfurt.

... dass nach den Plänen der österreichischen Architektin Margarethe Schütte-Lihotzky, die mit ihrer „Frankfurter Küche” Architekturgeschichte schrieb, am Südbahngürtel in Klagenfurt das „Volkshaus” errichtet wurde!


… dass Klagenfurt als einzige Stadt dreimal mit dem begehrten "Europa-Nostra-Diplom für vorbildliche Altstadterhaltung" ausgezeichnet wurde?

… dass die superschnellen Jessenig-Segel in Klagenfurt hergestellt wurden? Mit ihnen haben Weltmeister und Olympiasieger gewonnen. Segelmacher Robert Jessenig hat seinen Klagenfurter Betrieb im Sommer 2004 eingestellt.

… dass in Klagenfurt das erste Fernheizwerk Österreichs in Betrieb gegangen ist? Und das schon sehr früh, denn im Jahr 1951 wurde bereits die zweite Turbine in Betrieb genommen. Die zweite Ausbaustufe erfolge Ende der 50er-Jahre.

...dass sich Klagenfurt um die Olympischen Winterspiele 2006 beworben hat? Die Drei-Länder-Bewerbung "Senza confini – ohne Grenzen" umfasste auch die Nachbarregionen Slowenien und Friaul (Italien). Bei der Endausscheidung unterlagen die Klagenfurter knapp dem Bewerber Turin (Italien).




...dass Karl Schnabl, Schisprung-Olympiasieger von 1976, heute als erfolgreicher Sport-Arzt in Klagenfurt tätig ist? Er leitet das Sportmedizin-Institut des Landes Kärnten am Landeskrankenhaus Klagenfurt. Und betreut seit November 2014 den Olympiastützpunkt Klagenfurt im Sportpark.