

Denn die UEFA EURO 2008 T soll auch zu einem umweltfreundlichen Großereignis werden.
Das Wörthersee-Stadion erhielt den "Grünen Ball" für die geplante Einführung des EMAS-Umweltmanagementsystems.
Die wichtigsten Maßnahmen: Fernwärmeversorgung, Solaranlage zur Warmwasserversorgung, optimale Steuerung der Beleuchtung, Belüftung und Heizung, Abfallmanagement, umweltfreundliche Beschaffung, konsequente Vermeidung von gefährlichen Stoffen und Abfällen.
Die Auszeichnung überreichte Umweltminister Josef Pröll an Bürgermeister Harald Scheucher und den Geschäftsführer der Sportparkgesellschaft und EURO-OK-Vorsitzenden DI Manfred Pock. Bürgermeister Scheucher bedankte sich herzlich und betonte die Notwendigkeit von Nachhaltigkeitskonzepten bei der EM 2008.
Nationalteamspieler und Neuzugang beim SK Austria Kärnten Martin Hiden bekam ebenfalls einen "Grünen Ball". Er ist der erste prominente Fußballer, der sich aktiv am Klimaschutz beteiligt. Er wird ab sofort sämtliche CO2-Emissionen, die er durch seine Reisen mit dem Auto, der Bahn oder dem Flugzeug verursacht, durch Investitionen in österreichische Klimaschutzprojekte ausgleichen.
Die EURO 2008 ist auch für den Umwelt- und Klimaschutz eine Herausforderung. Das Umweltbundesamt rechnet in einer ersten groben Abschätzung mit ca. 40.000 Tonnen CO2, die durch die EM in Österreich zusätzlich anfallen werden. Natürlich heißt das Ziel Klimaneutralität und dieses soll durch die "Umwelt am Ball"-Förderschiene erreicht werden. Mit diesem Programm werden Maßnahmen für Umwelt- und Klimaschutz, die von kommunalen Einrichtungen, Sportvereinen und Tourismusbetrieben aus Anlass der EURO 2008 gesetzt werden, unterstützt. Infos auf der Internetseite www.umweltamball.at.