Die Bundesregierung, das Bundesministeriums für Inneres, die Austragungsbundesländer, die Austragungsstädte und die Blaulichtorganisationen wollen sichere Spiele im Standard der WM 2006 in Deutschland garantieren.
Für die "polizeiliche Gefahrenabwehr" wurde vom Innenministerium ein nationales Sicherheitskonzept erstellt.
Für die "nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr" wurde gemeinschaftlich ein Rahmenplan geschaffen, in dem die Tätigkeiten der Einsatzkräfte festgeschrieben sind. Vom Massensturz bis zum Brand, vom technischen Gebrechen bis zu Unfällen im Nahebereich und zur Vermisstenfahndung wurde an alles gedacht.
Die Stabsstrukturen sind aufgebaut, Räumlichkeiten für die Einsatzkräfte bestimmt und vorbereitet. Einerseits gilt es die Sicherheit im und um das Stadion zu gewährleisten, andererseits Vorkehrungen für die Fanzonen, die Innenstadt und zur Freihaltung der Verkehrswege zu treffen.
Die Klagenfurter Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Feuerwehren der Landeshauptstadt sind selbstverständlich während der EM im Bereitschafts-Großeinsatz.
Das Rote Kreuz wird dem Personalstand in Kärnten während der EM um 30 Prozent erhöhen.
In den Krankenhäusern wird der Regeldienst verstärkt und die dienstfreie Belegschaft in Rufbereitschaft gehalten. Die Akutaufnahme wird verstärkt.
Ambulanzdienste und Sanitätshilfsstellen wird es im und beim Stadion sowie bei der Fanzone Messe geben.
Ein mobiles Sanitätskommando mit Notärzten und Sanitätern wird für den Einsatz in der Innenstadt und auf der Fanmeile bereit sein.
Leiter der Projektgruppe Sicherheit im Organisationskomitee ist der Kommandant der Berufsfeuerwehr, Branddirektor Josef Pobegen.
zurück