

Stadthauptpfarrkirche St. Egid |
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Hier stand schon 1255 die älteste Kirche Klagenfurts. 1692 erfolgte die Grundsteinlegung für den Bau der heutigen barocken Emporenkirche mit mächtigem Westturm. Von hier ging die weit verbreitete Verehrung des heiligen Hauptes aus (seit 1742). Unbedingt sehenswert: die Deckengemälde von Josef Ferdinand Fromiller, die Barockkanzeln, die Nepomukkapelle, die Nothelferkapelle, das Grabmal des Dichters Julien Green, sowie die in eine Kapelle umgebaute Sakristei mit der künstlerischen Ausstattung von Ernst Fuchs (Apokalypse). Und natürlich gibt es auch eine passende Sage zum Turm der Kirche. Römisch-Katholische Kirche, Pfarrhofgasse 4, 9020 Klagenfurt am Wörthersee Telefon +43 (0)463 511308, Fax: +43 (0)463 5113084, e-mail: st.egid-klagenfurt@aon.at Auf Stadtplan zeigen |
Julien Green |
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Prominentes Grab "In dieser prekären und unsicheren Welt ist Klagenfurt für mich ein Hort des Glücks und des Friedens" schrieb Julien Green, bedeutender Schriftsteller unseres Jahrhunderts, über die Landeshauptstadt. Seit seinem ersten Besuch 1990 ließ er die Kontakte nicht mehr abreißen. Der tief gläubige Schrifsteller wünschte sich eine Gruft in der Klagenfurter Stadtpfarrkirche: ein Marienbild hatte den Literaten in den Bann gezogen. Julien Green starb 1998 in Paris, knapp vor seinem 98. Geburtstag. Er wurde in der Stadtpfarrkirche beigesetzt. Greens literarisches Schaffen aus mehr als 70 Lebensjahren umfaßt rund 64 Romane, Theaterstücke, Essays, Erzählungen. |