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Ehrengräber

Adolf Ignaz Ritter von Tschabuschnigg

20.07.1809 - 01.11.1877
Richter beim Obersten Gerichtshof, Schriftsteller, Ständiges Mitglied des Herrenhauses

Er wurde als Sohn des Landschaftssekretärs Tschabuschnigg geboren, die Familie war 1715 rittermäßig geadelt worden. Bereits mit 17 Jahren studierte Adolf Ignaz Jus in Wien, war danach in Klagenfurt und Triest tätig. 1844 kam er als Rat zum Stadt- und Landrecht nach Klagenfurt, wurde Schwurgerichtspräsident und leitete 1851 die erste Schwurgerichtsverhandlung. 1854 wurde er Oberlandes-gerichtspräsident in Graz, 1859 Hofrat beim Obersten Gerichtshof in Wien.  1867 kam er in den Reichsrat und war bekennender Gegner der Todesstrafe. 1870/71 war er Justizminister. Neben seiner juristischen Tätigkeit war Tschabuschnigg Lyriker, Novellist und Romancier, bekannt sind seine Reiseschilderungen.

Friedhof St. Ruprecht - II/V/M/3
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