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Gedenkstätten

Landesgedächtnisstätte Soldatenfriedhof Klagenfurt-Annabichl

Holzkonstruktion auf Pfeilern mit großem Kreuz©StadtPresse/Fritz

2.739 Gefallene aus dem Ersten Weltkrieg, dem Abwehrkampf und dem Zweiten Weltkrieg, Angehörige beider Seiten, ruhen hier. Unter anderem Engländer, Sowjetsoldaten und Serben.
Als Gedächtnisstätte gab es lange drei Kreuze, 1987 wurden diese durch ein besonderes Ehrenmal ersetzt.
Auf einem kreisförmigen Unterbau stehen zehn Marmorsäulen – Symbol für die zehn Kärntner Bezirke. Auf diesen Säulen wurde eine Holzleimbinder-Dachkonstruktion so aufgesetzt, dass sie optisch zu schweben scheint. In der Mitte ragt ein Holzkreuz hervor und im Zentrum des Ehrenmals wurden auf Naturstein Bronzegußtafeln mit den Namen aller 2.739 Kriegstoten angebracht.
Die Landesgedächtnisstätte soll ein mahnendes und unübersehbares Zeichen für den Frieden sein.

Mahnmal der Opfer für ein freies Österreich

Das Mahnmal erinnert an die Schrecken und Grausamkeiten des Naziregimes, an gefallene und ermordete Widerstandskämpfer, Opfer der Euthanasie, verfolgte und ermorderte Juden, ausgesiedelte Slowenen und alle in Lagern Getötet.
Die Totengedenkstätte wurde in der Hauptallee als leeres Grab – als Kenotaph – angelegt und trägt die Inschrift „Den Opfern für ein freies Österreich 1938–1945”. Auf der Gedenkmauer dahinter befinden sich Bronzereliefs des Künstlers Valentin Oman.
2003 wurde neben dem Denkmal eine Glas-Stahlkonstruktion mit 1000 Namen von Kärntner Opfern angebracht, die erweitert werden soll. Insgesamt hat der Verein Memorial Kärnten-Koroška  2.400 Namen (Stand 2011) von Kärntner Opfern ausgeforscht, die noch fehlenden sollen in einer Erweiterung ebenfalls hier Platz finden.

Mahnmal für ein freies Österreich, Grabplatte, Gedenkmauer, Glaskonstruktion mit Namen und Blumen©StadtPresse/Fritz

Gedenkstätte für zu früh verstorbene Kinder



Die Gedenkstätte bietet den Eltern von Kindern, die vor ihrer Geburt starben, die Möglichkeit einer Bestattung, einen Platz des Abschiednehmens und stillen Gedenkens.
Auf dem 550 Quadratmeter großen Areal steht auch ein Pavillon mit Bänken und der Skulptur „Jesu, der Sämann”.

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