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Jugendliche im Streit (© Shutterstock / prima)

Sucht- und Gewaltprävention


Ein eigener Bereich innerhalb des städtischen Gesundheitsamtes widmet sich dem immer wichtiger werdenden Thema "Sucht- und Gewaltprävention". Wie kann man jungen Menschen lernen, mit Aggression umzugehen, ihnen ein respektvolles Miteinander oder Streitkultur beibringen? - Auch Eltern, sowie Pädagoginnen und Pädagogen sind gefordert, die Workshops der Gesundheitsabteilung stehen auch ihnen zur Verfügung.

Junge Menschen stark machen, um "Nein" zu sagen - auch das ist ein wesentlicher Part der "Sucht- und Gewaltprävention". Nein zu Suchtmitteln, Nein zu unangenehmen Situationen (vor allem, wenn es um sexuelle Anzüglichkeit und Übergriffigkeit geht).

Die folgenden Workshops und Projekte der Abteilung Gesundheit zählen zu den ständigen Maßnahmen zur Vermeidung von Suchtverhalten und Gewalt unter Jugendlichen.

„learn to live together“ - Schuldemokratie

Demokratisch strukturierte Schulen, die ein hohes Maß an Mitgestaltung und Mitbestimmung aufweisen, sind nicht nur gewaltärmer sondern zeigen auch eine höhere Lernbereitschaft der Schülerinnen und Schüler. 

Im Rahmen des Projektes "learn to live together" sollen Schülerinnen und Schüler, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Eltern beim Aufbau von demokratischen Strukturen im Schulalltag unterstützt werden und damit die Mitbestimmung und Mitgestaltung aller Schulpartnerinnen und Schulpartner im Schulalltag ermöglicht werden.

Sexualpädagogik – Erziehung zur sexuellen Gesundheit

In den Workshops geht es um Liebe, Lust und „das erste Mal“, um das Erarbeiten einer positiven und respektvollen Haltung zu Sexualität und sexuellen Beziehungen, um das Fördern von Kompetenzen zur Ermöglichung von angenehmen, sicheren und selbstbestimmten sexuellen Erfahrungen, um das Vermitteln von gesichertem Wissen zu Verhütung, Körper, Pornoindustrie, rechtlichen Grundlagen und sexuell übertragbaren Krankheiten sowie um das Reflektieren von eigenen Erfahrungen.

Angesprochen sind Schülerinnen und Schüler  der 2. bis 4. Klassen der Neuen Mittelschulen und 4. Klassen der Volksschulen sowie Pädagoginnen, Pädagogen und Eltern.               

Prävention sexuelle Gewalt in Volksschulen – „Ich weiß Bescheid“

Die Workshops beinhalten Themen wie Förderung von Selbstbewusstsein und Selbstkompetenz im Bereich Gefühle, Körperwissen und Körperbewusstsein, Berührungen, Abgrenzung, Geheimnisse und Hilfemöglichkeiten. Das Angebot richtet sich an die Schülerinnen und Schüler der 2. und 3. Klasse Volksschule.

Pacman und Co

„Konsumverhalten von Kindern und Jugendlichen in Bezug auf Internet- und PC – Spiele“ Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen der Neuen Mittelschulen werden im Rahmen des Workshops zum Thema Spielsuchtgefährdung durch altersgerechte Information über Gefahren und Hilfemöglichkeiten sensibilisiert. Umfassend werden auch mögliche Schutzfaktoren erarbeitet.

Mobbing

Gewalt an Schulen zu tolerieren, fördert Gewalt. Wissen über Ursachen, Verlauf und Wirkung ermöglicht erst ein kompetentes Tätigwerden und kann zudem gewaltpräventiv eingesetzt werden.

Ziel des Angebotes ist es, Schülerinnen, Schülern sowie Pädagoginnen, Pädagogen und Eltern Wissen über Mobbing und die damit verbundenen Dynamiken sowie über erprobte Handlungskonzepte und dementsprechend, konkrete unterstützende Maßnahmen bei Mobbing-Prozessen weiter zu geben.        

Das kleine Ich und das kleine Du

Im Rahmen des Projektes für Volksschulkinder der 2. und 3. Klasse sollen Lebenskompetenzen gestärkt und gefördert werden. Persönliche und soziale Fähigkeiten der Kinder sollen erkannt, unterstützt und ausgebaut werden. Weiters werden die Begegnung und Auseinandersetzung mit sich selbst und den anderen beleuchtet.

In mehreren Workshop-Modulen werden nach einem Einstieg in die Thematik mittels verschiedener Werke der Kinder- und Jugendliteratur Grundaspekte des Lebens erzählerisch vermittelt. In der nachfolgenden Reflexion werden gemeinsam Fragen zur Geschichte besprochen und es wird mit spielerischen und künstlerischen Aktivitäten den Kindern ausreichend Möglichkeit gegeben, ihren Gefühlen, Eindrücken oder Erfahrungen zur jeweiligen Thematik Ausdruck zu verleihen.

Intervision für Lehrinnen und Lehrer

Intervision steht als Angebot für Pädagoginnen und Pädagogen zur Verfügung, sich niederschwellig (kurzfristig ohne Beantragungsverfahren), grundsätzlich und in Anlassfällen für bestimme Themen und Situationen im Bereich der Gewalt- und Suchtprävention eine fach- und feldkompetente Beratung/Supervisorin von außen holen zu können.  Ziel ist es, Handlungskonzepte, individuelle Vorgehensweisen, pädagogische Ansätze grundsätzlich und für bestimmte Situationen oder Schülerinnen und Schüler gemeinsam zu reflektieren neu zu bewerten und weiter zu entwickeln.

Gewaltprävention im Hort

Gestaltung eines primärpräventiven Angebotes zum Thema  Gewalt  in der außerschulischen Nachmittagsbetreuung, für Hortkinder, bedarfsorientiert, auf Grundlage einer vorangegangenen Erhebung  und unter besonderer Berücksichtigung von Wünschen und Anliegen der Kinder.


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