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Soziale Mindestsicherung

In Österreich ist es dank der Mindestsicherung möglich, dass Bürgerinnen und Bürger genügend Geldmittel haben, um ihr Leben bestreiten zu können. Soziale Ausgrenzung soll dadurch vermieden werden. Ein Antrag kann telefonisch, per Post oder E-Mail oder durch persönliches Erscheinen in der Abteilung Soziales erfolgen.

Folgende Personen haben Anspruch auf die Mindestsicherung, Menschen die

  • hilfsbedürftig sind
  • ihren Hauptwohnsitz oder in Ermangelung eines solchen ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Klagenfurt haben
  • zu einem viermonatigem Aufenthalt in Österreich berechtigt sind.

Keinen Anspruch haben Personen ohne positiven Asylbescheid, europäische Staatsbürger ohne EWR-Anmeldebescheinigung.

Bei der Bemessung von Leistungen aus der Mindestsicherung sind das Einkommen und das verwertbare Vermögen der jeweiligen Person zu berücksichtigen.

Als Einkommen gelten alle Einkünfte, wie z.B. Lohn, Pension, Arbeitslosengeld, Unterhalt etc. Dazu zählt auch das Einkommen der Person, die mit dem Antragsteller / der Antragstellerin im gemeinsamen Haushalt wohnt und 633, 34 Euro nicht übersteigt!

Nicht zum Einkommen zählt:

  • Familienbeihilfe, erhöhte Familienbeihilfe
  • Pflegeld (wenn es der Antragsteller / die Antragstellerin selbst bezieht, pflegt diese Person einen Angehörigen, ist ein Teil des Pflegegeldes als Einkommen zu berücksichtigen)

Weitere Informationen gibt es in der Abteilung Soziales, Bahnhofstraße 35, Parteienverkehr Montag bis Freitag 8 bis 12 Uhr.
Telefonische Beratungen (0463 / 537-4777 oder 4824) von Montag bis Donnerstag, 8 bis 16 Uhr, Freitags 8 bis 12 Uhr oder per E-Mail sozialinfo@klagenfurt.at

Das Antragsformular finden Sie HIER.


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