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Ein neues Bad für Klagenfurt

Das bestehende Hallenbad in der Gasometergasse war fast 50 Jahre in Funktion und ist damit am Ende seiner Nutzungsdauer
angelangt. Damit es auch in Zukunft in der Landeshauptstadt eine solche Infrastruktur gibt, ist ein Neubau erforderlich. Um eine Standortentscheidung für das neue Bad zu treffen, haben Stadt und Stadtwerke erstmals einen transparenten Bürgerbeteiligungsprozess
mit einem klaren Fahrplan eingeleitet.

Für die Lösung der Standortfrage haben sich die Mitglieder des Bürgerrates, der sich aus zufällig ausgewählten Stadtwerkekunden zusammensetzt, unter der Leitung von Dr. Kathrin Stainer-Hämmerle und Peter Plaikner eingehend mit den Vor- und Nachteilen der vier möglichen Standorte befasst. Besonders wichtig waren ihnen dabei die Themenbereich Verkehrsanbindung und städtische Einbindung, Außenbereich, Aussicht und Grünflächen sowie Finanzierung bzw. Kosten.

Mögliche Standorte sind Ostbucht und Minimundus

Der Bürgerrat ist bei Messe und Sportpark zu deutlich mehr Contra- als Pro-Argumenten gekommen. Bei Ostbucht und Minimundus haben die Vorteile überwogen. In einer Punktewertung durch den Bürgerrat waren Messe und Sportpark weit abgeschlagen. Den Empfehlungen des Bürgerrates folgend hat der Stadtsenat in der Sitzung am 10. Juli nach Antrag von Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz mit Mehrheit beschlossen, nur mehr die beiden Standorte Ostbucht und Minimundus für das neue Bad ins Auge zu fassen.

Über den Sommer wird die Zeit genutzt, um Informationen über die beiden Standorte der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Im Herbst wird die Stadt dann zu einem „Bürgertreff“  zum Meinungsaustausch laden. Danach sollte als Entscheidungsgrundlage für die Politik nur mehr ein Standort für das neue Bad übrig bleiben.

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