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Online-Stadtplan mit vielen Extras

(29.06.2016)
Mit „Public Maps“ stellt die Stadt einen virtuellen Stadtplan á la Google Maps zur Verfügung, auf dem aber viel mehr Datensätze abgerufen werden können.

Wo genau verlaufen meine Grundstücksgrenzen und wie sieht der Flächenwidmungs- oder Bebauungsplan in meiner Nachbarschaft aus? Das und noch viel mehr kann die von der Stadt Klagenfurt zur Verfügung gestellte Online-Anwendung GIS-Klagenfurt beantworten.

„Wir wollen dem Bürger eine einfache, effiziente und professionelle Art der Information bieten, die im täglichen Leben genutzt werden kann. Klagenfurt geht damit einen modernen Weg und nimmt eine Vorreiterrolle ein“, ist Straßenbaureferent Vizebürgermeister Christian Scheider überzeugt. Auf der Plattform „Public Maps“, erreichbar über www.klagenfurt.at/stadtplan oder www.gis-klagenfurt.at, ist ein detaillierter Stadtplan abrufbar, der dann selbst mit vielen Datensätzen kombiniert werden kann. Wartung und ständige Aktualisierung erfolgt durch die verschiedenen Abteilungen im Magistrat.

Mitarbeiter können auch im Außendienst über Handy oder Tablet Daten über das Programm abrufen, eingeben und aktualisieren. „Public Maps“ ist in Menüführung und Layout an Google Maps angelehnt, bietet dazu aber wesentliche Vorteile. „Unsere Anwendung funktioniert geräteunabhängig ohne zusätzliche Downloads. Außerdem können für Klagenfurt viel mehr Daten abgerufen werden“, erklärt DI Günter Koren, Leiter der Abteilung Vermessung und Geoinformation. Neben Bebauungs- und Flächenwidmungsplänen können beispielsweise auch Radwege, Points Of Interest, Luftbilder mit Stand 2015 oder der Friedhofskataster eingeblendet werden.

Seit kurzem arbeiten die Abteilungen der Stadt auch mit einem virtuellen 3D-Modell von Klagenfurt. Damit können von geplanten Projekten aussagekräftige Visualisierungen in Form von Videos erstellt werden. Zuletzt kam ein solches beispielsweise bei der Bürgerversammlung zum Umbau am Fleischmarkt zum Einsatz. „Damit kann jeder etwas anfangen. Ein 3D-Modell ist viel aussagekräftiger als ein Plan. In Zukunft wird die Stadt öfters auf 3D-Modelle zurückgreifen, um Vorhaben den Bürgern noch professioneller zu kommunizieren“, so Scheider.

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