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Qualität im Hülgerthpark unbestritten

(13.12.2017)
Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler stellt kürzlich in Umlauf gebrachte Falschmeldungen klar.

„Wir haben das Seniorenheim Hülgerthpark im Jahr 2015 mit einem beträchtlichen Sanierungsbedarf übernommen und mittlerweile mehr als hunderttausend Euro investiert um erhebliche Mängel zu beheben“ stellt Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler klar.

Aus einer umfangreichen Evaluierung und Ist-Stand-Analyse gingen Baumängel, Hygienemängel und Sicherheitsmängel hervor, die in den vergangenen Monaten durchgeführt wurden. Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler erwähnt nur zwei der markanten Mängel: Zum Beispiel ist die Notrufanlage, die neben den Betten der Bewohnerinnen und Bewohner angebracht ist, seit 1995 nicht gewartet worden und war auch nicht mit Notstrom versorgt.

Auch gab es keinen Evakuierungsplan. „Fluchttüren waren zum Teil zugedübelt und wären im Notfall nicht zu öffnen gewesen“ ergänzt Mag. Stefan Mauthner, Leiter der städtischen Sozialabteilung. Feuerpolizeilich sei zwar immer wieder darauf hingewiesen, jedoch ist man den Forderungen über Jahre nicht nachgekommen. „Mittlerweile sind sämtliche Brandschutzrichtlinien erfüllt und sämtliche Mitarbeiter auf den Evakuierungsplan geschult“, ergänzt die Leiterin des Seniorenheims Hülgerthpark, Elke Brunner.

Sämtliche Mängel sind von gerichtlich beeideten Sachverständigen festgestellt und nun in kürzester Zeit behoben worden.

„Tatsache ist, dass im Seniorenheim Hülgerthpark drei Betreuungsformen angeboten werden, das ist eine Besonderheit“, betont Vizebürgermeister Pfeiler und stellt fest: „In sämtlichen drei Betreuungsformen werden alle rechtlichen Voraussetzungen mehr als erfüllt. Gerade im Bereich der Vollversorgung und auf der Pflegestation entspricht der Hülgerthpark voll und ganz den Richtlinien der Kärntner Heimverordnung! Darüber hinaus ist der gesetzliche Pflegeschlüssel bei uns übererfüllt“!

Einige Kriterien der neuen Kärntner Heimverordnung, die am 1.1.2018 in Kraft tritt, seien im Hülgerthpark bereits seit März Standard: so zum Beispiel eine 40-Stunden-Animationskraft.

Für Vizebürgermeister Pfeiler ist es eine Zumutung, dass durch lancierte Falschmeldungen Heimbewohner und Angehörige verunsichert werden. Ihm ist es auch wichtig, die korrekt arbeitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schützen. Außerdem würde dadurch auch dem Heim, das sich am freien Pflegemarkt befindet, durch derart kreditschädigende Maßnahmen geschadet.

 „Wir haben daher von Seiten der Stadt einen Rechtsanwalt mit einer rechtlichen Prüfung beauftragt. Diese liegt vor und weist dem Seniorenheim Hülgerthpark bestes Zeugnis aus. Stadtrat Wolfgang Germ, der mit seinen falschen Behauptungen dem Heim, seinen Bewohnern und Bediensteten, aber auch dem erfolgreichen Prozess des Umbaus schadet, wird daher zum Widerruf und zur Unterlassung aufgefordert. Dieser hat bis 14. Dezember zu erfolgen!“

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