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Beruhigung für die Ostbucht

(04.10.2017)
Veranstaltungsort und beruhigte Zone - diesen gordischen Knoten galt es für die Ostbucht des Wörthrsees zu lösen. Und es ist gelungen!

Die Klagenfurter Ostbucht ist einerseits beliebter Schauplatz wichtiger Veranstaltungen wie Ironman, Kärnten läuft und Starnacht, andererseits gilt es für die Bevölkerung, die Besucher des Strandbades und die Gäste der Stadt für mehr Beruhigung zu sorgen. Nach intensiver Zusammenarbeit von Stadt und Veranstaltern wurde nun ein dementsprechendes Konzept vorgelegt.

 Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, der die Beruhigung der Ostbucht seit Amtsantritt ein Anliegen ist, Vzbgm. Jürgen Pfeiler (Sportreferent) und Stadtrat Markus Geiger (Tourismus) präsentierten diese Planung Mittwoch gemeinsam mit den Veranstaltern von Ironman, Kärnten läuft und Starnacht der Öffentlichkeit. 

Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, Vzbgm. Jürgen Pfeiler, Stadtrat Markus Geiger, Erwin Dokter (Ironman), Michael Kummerer (Kärnten läuft), Gerfried Zmölnig (IP Media – Starnacht), DI Heinz Blechl (Stadtgarten- ARGE Ostbucht), DI Robert Piechl (Stadtplanung - ARGE Ostbucht) mit dem neuen Plan für die Klagenfurter Ostbucht. ©StadtPresse/Fritz

„Hier ist ein großer Schritt Richtung Qualitätssicherung der Ostbucht gelungen“, stellte die Bürgermeisterin fest. Sie dankte ebenso wie ihre Kollegen aus dem Stadtsenat allen ganz herzlich für die intensive Arbeit an dem neuen Konzept. In diesem wurden Zonen genau definiert, die künftig veranstaltungsfrei bleiben. 
Dazu gehört vor allem Bereich südlich des Strandbades (früher für Beachvolleyball reserviert). Die Narzissenwiese und der Lendkanal zählen ja zu den Bereichen, die den Klagenfurtern und Klagenfurterinnen besonders am Herzen liegen. 
„Hier wird nichts mehr stattfinden“, so Dr. Mathiaschitz. Ebenfalls frei von Veranstaltungsinfrastruktur bleibt künftig die Zone rund um die Schiffsanlegestelle (Wiesen nördlich und südlich).

Die Veranstaltungen werden auf der südlichen Metnitzstrandwiese konzentriert und so zeigt sich der Veranstaltungsbereich am See jetzt fast halbiert.

 Als Ausgleich für die Veranstalter gibt es Bereiche am Strandbad-Parkplatz, z.b. für die Ironman-City. Für die Gastronomie wird verstärkt die Uferpromenade genützt. Außerdem arbeiten die Veranstalter bei Auf-und Abbau eng zusammen und nützen – so möglich – dieselbe Infrastruktur.

Wie die Bürgermeisterin bestätigte, werde diese Regelung auch für Hannes Jagerhofer (Beachvolleyball) gelten sollte er Interesse haben, hier zu den Klagenfurter Bedingungen wieder Turniere zu veranstalten. Der bisher von ihm genutzte Bereich südlich des Strandbades stehe jedenfalls nicht mehr zur Verfügung.

Alle drei Veranstalter lobten die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit den städtischen Stellen und mit den politischen Vertretern.

Dies wurde auch von Sportreferent Vzbgm. Jürgen Pfeiler festgehalten. „Für die Bevölkerung weniger Lärm, die Möglichkeit das Strandbad zu genießen, für die Veranstalter eine attraktive Location, wo sich vor allem auch die Sportler wohlfühlen können und für die Stadt die Möglichkeit mit schönen Bildern zu werben – es ist gelungen, das alles unter einen Hut zu bringen“, lobte Pfeiler die intensiven Planungen.

Tourismusreferent Stadtrat Markus Geiger wieder hob hervor, dass selten ein Thema so komplex war wie dieses und man den „Spagat“ zwischen tollen Veranstaltungen und schönem Seezugang hervorragend gemeistert habe: „Und das war bei so verschiedenen Ansprüchen nicht leicht, es mussten unzählige Versionen geprüft werden, Danke dafür!“

Auch der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Klagenfurt, Mag. Helmuth Micheler, lobte die „gute Lösung“ und stellte fest, dass in Klagenfurt bei der Abwicklung von Veranstaltungen hohe Qualität gefordert ist.

„Die Ostbucht ist für viele Klagenfurterinnen und Klagenfurter das Wohnzimmer“, sagte Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, die „den See noch schöner in Szene setzen“ möchte. Derzeit laufen Planungsarbeiten für einen Springbrunnen, eine Wasserfontäne im See.

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