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Entsorgung ist digitalisiert!

(04.01.2018)
Mit einem neuen Digitalsystem wurden die Touren der Entsorgung stark optimiert. Das System läuft seit 2. Jänner – für die Haushalte und Abholstellen ändert sich eventuell der Abholtag, der Entsorgungsrhythmus bleibt wie gewohnt.

Für die städtische Entsorgung ist ein neues Zeitalter angebrochen – die Digitalisierung. „Sämtliche Strecken, alle 15.000 Abholstellen und sämtliche Fahrzeuge der Entsorgung sind in diesem topmodernen digitalen System erfasst! Die Tourenführung ist nun wesentlich effizienter und auch die Bürgerfreundlichkeit wird mit der Digitalisierung weiter gestärkt“ berichtet Stadtrat Wolfgang Germ, zuständiger Referent für Entsorgung. Jedes Fahrzeug der Entsorgung ist mit einem Monitor ausgestattet, so ist der jeweilige Tourenplan abrufbar, jeder Mitarbeiter kann jede Tour fahren und auch notwendige Aufzeichnungen über Problemstellungen etc. können direkt eingegeben werden.

Die Digitalisierung macht die städtische Entsorgung aber nicht nur effizienter, sondern auch sparsamer und umweltfreundlicher. „Wir entsprechen damit dem Leitbild der Stadt und dem ‚Smart City‘-Gedanken“, so Stadtrat Germ. Bereits nach wenigen Tagen steht fest, dass durch das optimierte System 25 Prozent an gefahrenen Kilometern eingespart werden, damit sinken auch der Dieselverbrauch und Abgase.

Mit der Digitalisierung wird zum einen die Strecken- und Tourenführung der städtischen Entsorgung optimiert – aber auch Abholmängel, beschädigte Behälter etc. können sofort erfasst und nachvollzogen werden. Das vereinfacht auch das Beschwerdemanagement und macht die Entsorgung noch bürgerfreundlicher. "Wenn uns gemeldet wird, dass eine Tonne nicht entleert wurde, können wir auf Knopfdruck sofort die Ursache feststellen“ ergänzt der Leiter der Abteilung Entsorgung, Ing. Karl Weger. Meistens sind es versperrte Liegenschaften oder verparkte Abholplätze, die eine Entleerung verhindern.

Für die Bürgerinnen und Bürger bzw. für die Haushalte und Abholstellen kann sich durch die Umstellung der Wochentag der Abholung ändern, danach bleibt aber alles im gewohnten Rhythmus. „Jeder Haushalt wurde angeschrieben, aufmerksam gemacht und der neue Abholplan beigelegt“ sagt Ing. Weger.

Pro Jahr werden in Klagenfurt rund 50.000 Tonnen Müll entsorgt, wobei die Klagenfurterinnen und Klagenfurter gewissenhafte Mülltrenner sind. „Das liegt am besonders guten und flächendeckenden Angebot an Entsorgungsmöglichkeiten. Biotonne, Altpapiertonne, Container für Glas und Dosen sind für jeden nahezu vor der Haustüre vorhanden“ betont Mag. Ulrike Werzin von der Abteilung Entsorgung.

 

Der neue Abholplan wurde dieser Tage zugestellt und ist HIER abrufbar: zum MÜLLKALENDER

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