Wirtschaft

Klagenfurt ist das Wirtschaftszentrum des Landes Kärnten, alle wichtigen Behörden haben hier ihren Sitz. Rund 10.900 Betriebe schaffen in der Landeshauptstadt 72.000 Arbeitsplätze. Die wichtigsten Wirtschaftsschwerpunkte sind Gewerbe und Leichtindustrie, Handel und Tourismus. Die meisten Unternehmen in Klagenfurt sind erfolgreiche Klein- und Mittelbetriebe und der ausgewogene Mix aus Regionalität und Internationalität, aus Traditionsunternehmen sowie innovativen Firmen macht die Klagenfurter Unternehmenslandschaft so besonders.

International

Von Klagenfurt aus exportieren international erfolgreiche Unternehmen in die ganze Welt. Namhafte Leitbetriebe sind etwa Hirsch-Uhrarmbänder oder die Philips Austria GmbH, in deren Center of Competence für Haushalts- und Körperpflege Innovationen entwickelt und bewährte Produkte in die ganze Welt geliefert werden. Wobei Hirsch-Uhrenarmbänder ein alteingesessener Familienbetrieb ist, der sich zum „Global Player” entwickelt hat.

Ebenso ist die weltweit bekannte Spirituosen-Marke Stroh-Rum ein echtes Klagenfurter Produkt. 1832 gründete Sebastian Stroh das Familienunternehmen und brannte die ersten Schnäpse. Noch heute wird in Klagenfurt produziert und weltweit exportiert.

Und ebenfalls aus Klagenfurt in die ganze Welt: Textildruckmaschinen der Firma Zimmer und die Aufschnittsysteme (SAM) von Kuchler Electronics für frische, abgepackte Wurst- und Käseprodukte. Die Firma Pago beliefert den österreichischen Markt mit Fruchtsäften.

Der japanische Autohersteller Mazda hat nicht nur seine Österreich-Vertretung in der Kärntner Landeshauptstadt, Mazda steuert auch seine Geschäfte in 16 südosteuropäischen Ländern von Klagenfurt aus.

Und die Kostwein-Gruppe mit Sitz in Klagenfurt ist ein führender Maschinenbau- und Montagebetrieb, der 2014 mit dem Exportpreis in der Kategorie Großbetriebe ausgezeichnet wurde.

Produktion von SAM Aufschnittmaschinen©StadtPresse/SAM
Textidurckmaschine Rotascreen von Zimmer mit Experten©StadtPresse
Flasche Stroh Rum 80 mit chinesischer Aufschrift©StadtPresse/STROH

Auch im Bereich Umweltschutz hat Klagenfurt führende Betriebe vorzuweisen: So leistet das börsennotierte Unternehmen SW Umwelttechnik mit innovativen Technologien im Bereich Betonfertigteile einen internationalen Beitrag im Bereich Wasserschutz und Infrastruktur, die Energetica-Gruppe leistet seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag am Photovoltaikmarkt mit der Entwicklung und Produktion von Modulen zur Solarstromerzeugung. Mit der Vernetzung des angesehenen Informatik-Institutes der Universität, den Fachhochschul-Studiengängen, dem Lakeside Science & Technology Park sowie den vielen hervorragenden IT-Unternehmen hat sich Klagenfurt zum Kompetenzzentrum für Informationstechnologie entwickelt und ist in Sachen High-Tech-Kompetenz eine der führenden Städte im Alpen-Adria-Raum

Mit 4000 Arbeitsplätzen ist ein weiterer wichtiger Arbeitgeber das Klinikum Klagenfurt. In den vergangenen Jahren neu gestaltet, ist das Klinikum heute einer der modernsten Krankenhausbetriebe Europas und leistet einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitssicherung der Kärntner.

Regional

Wichtige Stütze der Klagenfurter Wirtschaft sind die Klein- und Mittelbetriebe, das traditionelle Handwerk und die Vermarktung bäuerlicher Produkte aus ganz Kärnten. 
Eine gute Mischung aus Traditionsbetrieben und internationalen Unternehmen sorgt auch für eine lebendige Einkaufsstadt. Fußgängerzonen, historische Passagen, öffentlich zugängliche Arkadenhöfe, belebt durch einen bunten Branchenmix und stimmungsvolle Schanigärten machen die historische Altstadt zur beliebten Einkaufsmeile.

Zahlen und Fakten

Einige Daten veranschaulichen die wirtschaftliche Bedeutung der Kärntner Landeshauptstadt für die ganze Region und weit darüber hinaus. In rund 10.903 Klagenfurter Betrieben sind etwa 72.000 Arbeitnehmer beschäftigt. 10.791 Gewerbebetriebe stehen in Klagenfurt, ebenso 112 Industriebetriebe. Die jeweils aktuelle Arbeitsmarktstatistik finden Sie hier.
Ein eigener Businesspark der Stadt bietet vor allem jungen Unternehmen einen geförderten Start in das Wirtschaftsleben. Mit hohem Aufwand wurde ein Technologiepark errichtet, der sich in Europa bestens positioniert hat. Klagenfurt hat sich auch hervorragend im Bereich Software etabliert. Die Universität mit dem Informatik-Studium, die Fachhochschule Kärnten mit dem Studiengang Telematik und Netzwerktechnik sowie der Lakeside Science & Technology Park als Ideenschmiede neben der Universität bieten beste Voraussetzungen für High-Tech-Arbeitsplätze.