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Gorizia – Italien

Wappen von Gorizia mit Burg und Krone.

Gorizia liegt am Ufer des Isonzo, im Nordosten Italiens, direkt an der Grenze zu Slowenien und ist Hauptstadt der Provinz Görz, die zur Region Friaul-Julisch Venetien gehört. Daneben ist sie Sitz des Erzbistums Görz. Eine Stadt mitten im Collio-Gebiet, einem der bekanntesten Weinbaugebiete Italiens und mit wechselhafter Geschichte. Geschichtlich erwähnt wurde Görz erstmals im Jahr 1001, als die Grafen von Görz die Stadt beherrschten. Nach dem Aussterben der Grafenschaft wurde Görz in die habsburgische Monarchie eingegliedert. Zu Italien gehört Gorizia seit 1918. Im Jahr 1947 wurde die Stadt zwischen Italien und Jugoslawien aufgeteilt. 
Die Verbindungen mit dem heute slowenischen Teil Nova Gorica blieben aber aufrecht und werden bis heute bewahrt und gepflegt. Seit dem EU-Beitritt Sloweniens ist die durch die Stadt verlaufende Grenze Geschichte.  

Die Wirtschaft Gorizias stützt sich auf kleine und mittlere Gewerbebetriebe und einen intensiven Warenhandel mit angrenzenden Ländern.
Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Gorizia zählt die imponierende Burganlage.
Gorizia hat heute knapp 36.000 Einwohner und ist 170 Kilometer von Klagenfurt entfernt. Die Städtepartnerschaft mit Klagenfurt wurde 1965 geschlossen.

Internet: www.comune.gorizia.it/               

Blick auf die Stadt Goizia, darüber die Burg.
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