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Die „Löwalan”

Im Klagenfurter Volksmund heißen sie liebevoll die „Löwalan”. Die kleinen Steinlöwen hielten seit dem Ende des 16. Jahrhunderts an den Toren der Renaissancestadt Wache, die von einem mächtigen Festungswerk mit Stadtgraben umgeben war, Wache. So richtig furchterregend und abwehrend waren sie wohl nie.

Auch die „Löwalan” wurden, wie die ganze Befestigungsmauer, aus dem grünlichen Kreuzberglschiefer gefertigt und alle sehen unterschiedlich aus. Drei kann man heute noch in der Nähe der einstigen Tore besichtigen: Am Stauderplatz 3 (einst Villacher Tor) steht eine Löwen-Vollskulptur auf einem abgeschrägten Sockel, die beiden anderen, am Heuplatz Nr. 18 (St. Veiter Tor) und in der Getreidegasse 3 (Völkermarkter Tor), sind stark plastische Reliefs. Alle stammen aus dem letzten Viertel des 16. Jahrhunderts. Ob es auch einen Löwen für das vierte Stadttor, das Viktringer Tor, gegeben hat, ist ungeklärt.

Die „Löwalan” auf Stadtplan zeigen:
Villacher Tor     St. Veiter Tor     Völkermarkter Tor

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