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Kink Denkmal

 

Unter der Terrasse des Schweizerhauses auf dem Kreuzbergl erinnert heute noch eine Gedenkstätte an den k.u.k.-Oberbaurat Martin Ritter von Kink. Ohne ihn hätte es weder die historische Gaststätte der Stadt noch die sogenannten Kreuzberglanlagen gegeben. 
Der Hausberg der Klagenfurter war um 1850 ein Urwald. Gerade da sagte sich der junge Kaiser Franz Josef zum ersten offiziellen Besuch an, aber es gab keinen Festplatz. Ritter von Kink schlug vor, auf dem Kreuzbergl eine allgemein zugängliche Wald-Park-Anlage zu schaffen und diese „Kaiser-Franz-Josef-Anlage” zu nennen. Wege wurden ebenso angelegt wie die heutige Spielwiese als Festplatz, zwei Lusthäuschen („Gloriette”) entstanden, eine damals moderne Schießstätte wurde installiert. 

Der Kaiser besuchte die Anlage und genehmigte den kaiserlichen Namen. 1852 wurde das Schweizerhaus als Abschluss und Krönung der Anlage gebaut, später kam ein Aussichtsturm (heute Sternwarte) dazu. 1899 erst wurde Ritter von Kink, der mit einem Komitée auch für die Finanzierung gesorgt hatte, durch ein Denkmal geehrt. In einer Grotte steht eine römische Senatorenbank aus Pörtschacher Marmor und davor die Kink-Büste aus Carrara-Marmor nach einem Entwurf von Josef Kassin.

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