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Pestsäule

 

 

Wenn die Pest gnädig an Klagenfurt vorüberzieht, bekommt Klagenfurt ein Mahnmal, schworen die Stadtväter. Durch strenge Abschottung der Stadt und hygienische Vorsichtsmaßnahmen waren 1680 in Klagenfurt auch kaum Pesttote zu beklagen.
Zur Mahnung an den „Schwarzen Tod” wurde 1690 dann auch wirklich die Pestsäule errichtet.
Inzwischen waren aber zehn Jahre vergangen, in denen viel passiert war. 1683 wurde Wien von den Türken belagert und nach der Befreiung der Hauptstadt änderte sich der Charakter des Mahnmal-Entwurfs. Die Pestsäule wurde auch zur Siegessäule.
An der Basis erinnert sie an die Pestzeit, bekrönt wird sie vom besiegten Halbmond, über dem das christliche Kreuz steht.
Die Säule stand auf dem Heiligengeistplatz, vor dem damaligen Spital und dem ältesten Friedhof der Stadt.
Als 1955 auf dem Heiligengeistplatz ein städtisches Zentrum für öffentliche Verkehrsmittel geschaffen wurde, kam die Pestsäule auf den Alten Platz.

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