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Steinerner Fischer

 

 

Angeblich, so erzählt eine Sage, soll der Fischer zu Stein geworden sein, weil er die Waage zu seinen Gunsten anzeigen ließ.

Tatsächlich aber ist die Statue des Steinernen Fischers aus dem Jahr 1606 eines der interessantesten rechtsgeschichtlichen Denkmäler in Europa.
Die Fischer vom Wörthersee sollen es damals in der rasch wachsenden Stadt arg getrieben haben. Sie betrieben den streng verbotenen „Fürkauf”, das heißt Abgabe der Ware auf dem Weg zum Markt zu stark verbilligten Preisen. Es folgten hohe Strafen und die Stadtväter stellten mit dem neuen Denkmal, für alle sichtbar, eine ganze Zunft an den Pranger.

Die Statue ist aus Kreuzbergl-Chlorit-Schiefer und wird dem Bildhauer Martin Paccobello zugeschrieben.
Auch heute „wacht” der Steinerne Fischer noch über die Marktleute: Er steht auf  dem Klagenfurter Marktplatz.  

Benediktinerplatz

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