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FAQ: Fragen & Antworten

Rund um das neue Hallenbad werden an dieser Stelle die am häufigsten gestellten Fragen zum neuen Bad mit geprüften Fakten klar beantwortet.

 

Was genau wird das neue Bad können?

Geplant ist ein familien- und gesundheitsorientiertes Bad für die Bedürfnisse heimischer Sportler, Schulen und Vereine. Ein 50-Meter-Becken, ein Freizeitbecken mit Rutsche, ein Wasserspielplatz, ein Lehrschwimmbecken, Ruhe- und Liegezonen, ein Saunabereich mit Pool und Entspannungsbecken, Gesundheits- und Fitnesseinrichtungen sowie Gastronomie werden unter anderem zur Ausstattung zählen.

 

Wieviel wird das neue Bad kosten?

Das Kostenziel Baukosten liegt bei 40 Millionen Euro. Internationale Bäderexperten haben intensiv geprüft und in einem mitteleuropäischen Vergleich die Baukosten für das neue Bad in Klagenfurt mit dieser Summe auf Preisbasis 2018 exklusive standortspezifischer Außenanlagen, Verkehrsanbindung etc. bewertet. Wichtig: Das neue Bad soll leistbar und vergleichbar mit den derzeitigen Hallenbad-Eintrittspreisen sein.

 

Warum ist ein neues Bad notwendig?

Das Hallenbad in der Gasometergasse wurde 1969 erbaut und 1992 generalsaniert. Mittlerweile ist das Gebäude mit seiner Bausubstanz am Ende der technischen und wirtschaftlichen Nutzungsdauer angelangt. Auch die Zahl der Parkplätze und das Angebot des fast 50 Jahre alten Hallenbades entsprechen nicht mehr aktuellen Standards und Bedürfnissen. Eine zukunftsgerichtete Infrastruktur bringt nur ein Neubau.

 

Was hat es mit dem Bürgerrat auf sich?

Es handelt sich dabei um eine moderne Methode um Bürger in kommunale Zukunftsentscheidungen miteinzubeziehen. Dabei setzen sich per Zufallsprinzip ausgewählte Freiwillige stellvertretend für die Bevölkerung intensiv mit einem Themenbereich auseinander. Durch breite Information entsteht aus Bauchgefühlen letztlich eine fundierte Meinung. Das Ganze ist der Kern eines monatelangen, von Experten und möglichst vielen Interessensgruppen begleiteten Prozesses.

 

Nach welchen Kriterien wurden die möglichen Standorte überprüft?

Experten von Stadtplanung und Stadtwerken haben nach diesen Hauptkriterien die Standorte untersucht: Rechtliche Rahmenbedingungen/Grundstücksverfügbarkeit; Erreichbarkeit; Nutzungskonflikte; Städtebauliche Rahmenbedingungen; Grundstücksbeschaffenheit; Aufschließung/Infrastruktur/Umweltschutz. Daraus ergaben sich für folgende Standorte keine Ausschließungskriterien: Messe, Sportpark, Minimundus und Ostbucht. Um Kosten zu sparen, wurde bei der Auswahl der Standorte insbesondere darauf geachtet, dass die Grundstücke der Stadt gehören. Das ist bei Messe, Minimundus und Ostbucht der Fall. Auch die Größe des Grundstückes hat eine wichtige Rolle gespielt. Ohne Außen- und Parkplatzflächen müssen zwischen 10.000 m² und 12.000 m² zur Verfügung stehen. In Sachen Bodenbeschaffenheit gibt es laut aktuellem Wissensstand abgesehen vom Standort Messe überall ähnliche Herausforderungen durch einen verhältnismäßig hohen Grundwasserspiegel. Diesen Umstand gibt es in fast allen Städten an Seen. Entgegen falschen Spekulationen und Gerüchten kann diese Aufgabe aber mit konkreten Planungsarbeiten im Vorfeld bewältigt werden. Mittels Bohrungen wurden die Untergrundverhältnisse beim Standort Minimundus erkundet und die erforderlichen Fundierungsmaßnahmen geprüft. Wichtig war auch, ob bestehende Einrichtungen im Umfeld durch den Neubau verbessert werden können.

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