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Freude auf ein Fußballfest - für Sicherheit vorgesorgt

(14.12.2007)
"Wir freuen uns auf spannende Spiele und ein Fußballfest. Es gibt keinen Grund Angstparolen zu verbreiten" - Bürgermeister Harald Scheucher, Innenminister Günther Platter, Landeshauptmann Jörg Haider und Kärnten-Polizeichef Wolfgang Rauchegger berichteten im Klagenfurter Rathaus über den Stand des Sicherheitskonzeptes.

 

Rund 2.100 Sicherheitskräfte werden in Klagenfurt während der EM-Spiele zusätzlich Dienst machen, gab der Innenminister bei einer Pressekonferenz im Klagenfurter Rathaus bekannt. Die Beamten werden aus ganz Österreich und auch aus Deutschland kommen. Am Sicherheitskonzept werde seit 2003 gearbeitet, nach der WM in Deutschland habe man diese Erfahrungen auch noch eingearbeitet, so der Innenminister. Den kleinen Prozentsatz von aggressiven Fans und all jener, die bei Fußballspielen  einfach Radau machen wollen, gelte es schon im Vorfeld abzufangen, stellte Platter fest, und deshalb arbeite man eng mit den Behörden in Deutschland, Polen und Kroatien zusammen.

 

"An der Sicherheit wird nicht gespart und da sind wir gut aufgestelt", meinte Bürgermeister Scheucher und hielt nochmals fest, dass es keinen Grund für Angstparolen gebe. Auch in anderen Bereichen habe man gut vorgearbeitet, so wie beim Verkehrskonzept. Man werde aber außerdem versuchen so viel als möglich zusätzlichen Verkehr aus der Stadt zu nehmen. Deshalb wären "EM-Ferien" für die Schulen während der Klagenurter Spiele gut.

 

Als Schulverantwortlicher des Landes kündigte Landeshauptmann Haider noch Gespräche mit allen Beteiligten -Lehrern und Eltern an - denn es gäbe viele Eltern, die ihr Kind in dieser zeit lieber in die Schule schicken würden.

Zur Sicherheit hielt Haider fest, dass vom Land vier Millionen Euro mehr für Verkehr-, Sanitär- und gesundheitspolitische Maßnahmen im Zusammenhang mit der EURO bereitgestellt werden.
Die Host City Klagenfurt gibt ebenfalls zwei Millionen EURO aus.

 

Insgesamt werden in Österreich während der EM rund zwei Millionen Besucher erwartet, nur rund 500.000 haben in den Stadien Platz. Deshalb werden in allen Städten große Public Viewing Bereiche bereitsgestellt. In Klagenfurt werden dies neben Messegelände und Neuer Platz auch die Fancamps sein.

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