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Landesbaupreis für Stadtgartenzentrale

(14.12.2007)
„Da kann man nichts mehr wegnehmen, da braucht man nichts mehr dazu bauen.“ Die Rede ist von der neuen Stadtgartenzentrale, die dieser Tage mit dem Landesbaupreis prämiert wurde.

 

Feierstunde dieser Tage in der neuen Stadtgartenzentrale in der Pulverturmstraße. In den Räumlichkeiten, die sonst als Gewächshaus dienen, fanden die Vergabe des Kärntner Landesbaupreises 2007 sowie die Vergabe des Preises der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs statt. Letztere Auszeichnung sparte man sich aber in letzter Minute. „Heuer gibt es von den Architekten keinen Preis, stattdessen wollen wir die Öffentlichkeit auf furchtbare Bausünden aufmerksam machen“, so Architektensprecher Dipl.-Ing. Reinhold Wetschko, der konkret die Verschandelung des Wörthersee mit dem terrassenförmigen Bauprojekt nach Maiernigg ansprach. Genehmigt übrigens von der Gemeinde Maria Wörth. Wetschko appellierte an die verantwortlichen Politiker, derartige optische Katastrophen nie mehr zuzulassen und rechtzeitig entgegenzusteuern.

 

Nichts auszusetzen gab es an der neuen Klagenfurter Stadtgartenzentrale, die sich den heurigen Landesbaupreis gemeinsam mit dem LKH Wolfsberg teilt. „Faszinierend, wie man hier sogar bei einem Flugdach Architektur findet“, so Prof. Otto Kapfinger, der gemeinsam mit Landesrat Dr. Wolfgang Schantl die Preise übergab. Diesen freudig entgegengenommen hat Vizebürgermeister Ewald Wiedenbauer gemeinsam mit Architekten und den an dem Projekt beteiligten Veantwortlichen des Magistrates. Geplant hat die Stadtgartenzentrale Dipl.-Ing. Roland Winkler.
Foto: Eggenberger
 


 

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