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Reiner Calmund Klagenfurter EM-Botschafter

(23.07.2007)
Er ist nicht nur in Deutschland, sondern auch international eine Legende des Fußballs. Reiner Calmund, der sich nun für Klagenfurt in den Dienst der EM-Sache stellt und künftig die Werbetrommel für die Host City und das Gastgeberland rühren wird. Gemeinsam mit Bürgermeister Harald Scheucher wurde nun das Konzept präsentiert. „Reiner Calmund wird als internationaler Botschafter für Klagenfurt auftreten“, so Bürgermeister Scheucher.

Das ausgearbeitete Konzept betrifft nicht nur die EM, sondern auch die touristische und wirtschaftliche Nachnutzung. Schwerpunkt der Aktionen wird eine Welcome-Tour durch jene Länder sein, deren Nationalteams in Klagenfurt spielen. „Dieses Konzept wird im Detail erst nach der Auslosung im Dezember ausgearbeitet“, betonte Scheucher. Aber auch zuvor gibt es schon Promotionaktionen. So wird sich die Host City Klagenfurt etwa Ende September groß beim traditionellen Herbstfest in Köln präsentieren.
„Ich bin stolz, für Klagenfurt am Wörthersee EM-Botschafter zu sein“, betonte Reiner Calmund, der – wie er selber sagte – „etwas auf die Beine stellen und sich nicht in eigener Person wichtig machen will“. Die Europameisterschaft soll für Klagenfurt ein Fest des kollektiven Fußballerlebnisses sein, etwas, dass eine Stadt nur einmal erlebt. Calmund will nach der Auslosung nicht nur Klagenfurt und den Wörthersee im Ausland promoten, sondern die teilnehmenden Länder auch bereits im Vorfeld der EM nach Klagenfurt einladen.
Der Fußball-Experte präsentierte auch einige statistische Zahlen von der Weltmeisterschaft in Deutschland im vergangnen Jahr. Einiges lässt sich auch auf die kommende Europameisterschaft ummünzen. So wird für Klagenfurt mit einer durchschnittlichen Besucher-Verweildauer von 9,2 Tagen gerechnet. „Von großer Bedeutung ist auch der Public Viewing-Bereich, denn rund 70 Prozent aller WM-Besucher in Deutschland hatten kein Ticket, wollten aber trotzdem Fußball erleben“, so Calmund, der Bürgermeister Scheucher als Symbol der Kooperation einen Weltmeisterschaftsball von 2006 überreichte.
Foto: Eggenberger
 
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