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Umstellung auf Entsorgung NEU abgeschlossen

(19.07.2007)
Die Stadt Klagenfurt hat die städtische Müllabfuhr erfolgreich auf ein modernes, umweltfreundliches Müllmanagement umgestellt. Mit einem Versuch wurde im Jänner 2003 in Annabichl gestartet. Der Versuch wurde ein voller Erfolg, die Umstellung ist nun abgeschlossen.

„Ziele waren eine Entkübelung der Stadt, ein besseres Service für die Bevölkerung und eine Senkung der Kosten für Standplatzreinigungen und Fehlwürfe“, so Entsorgungsreferent Stadtrat Albert Gunzer. Außerdem wollte man bessere Sammelergebnisse bei der Leichtfraktion erzielen. In allen Bereichen ist die Umstellung gelungen. Die „Entkübelung“ ist gelungen, die oft verunreinigten Mistinseln sind aus dem Stadtbild verschwunden. So hat eine IMAS-Umfrage ergeben, das 86 Prozent der Befragten für die Auflassung der Mistinseln sind, nur 6 Prozent wollen diese zurück. Und bei der Leichtfraktion gingen die Fehlwürfe von 46 auf 5 Prozent zurück. Aufgrund dieser Erfahrungen hat der Stadtsenat im Mai 2004 beschlossen, das neue System in ganz Klagenfurt einzuführen.
Im Jänner 2005 ging es nach umfassender Bürgerinformation mit der bezirksweisen Umstellung los. Die Teilnahme war und ist freiwillig. „Wer auf Papiertonne, Biotonne und gelben Sack verzichtet, bekommt nur die Restmülltonne“, so Stadtrat Gunzer.
Entsorgung NEU flächendeckend
Die Entsorgung NEU ist nun flächendeckend für alle Klagenfurter eingeführt. 50.400 Sammelbehälter stehen bei den Häusern. Zusätzlich werden jährlich rund 190.000 Gelbe Säcke verteilt und abgeholt. Früher standen 18.800 Mülltonnen und 9.000 Müllgefäße auf öffentlichen Flächen zur Verfügung.
Restmüll und Biotonne werden vierzehntägig entleert, die Papiertonnen und Gelbe Säcke alle vier Wochen. Alljährlich im Dezember erhalten alle Haushalte einen „Abfuhrkalender“.

Kostenneutrale Umstellung
Die Umstellung auf das neue System erfolgte kostenneutral, eine Gebührenerhöhung war nicht notwendig. Die durchschnittlichen Jahreskosten für die Entsorgung betragen für jeden Bürger 299 Euro für ein Einfamilienhaus.

46.000 Tonnen Müll
Rund 46.000 Tonnen Müll sind in Klagenfurt im letzten Jahr angefallen. Jeder Klagenfurt „produziert“ rund 503 Kilogramm Müll im Jahr, etwas mehr als die Hälfte davon sind Hausmüll. Rund 25.000 Tonnen vom Gesamtmüll landen in der Müllverbrennungsanlage in Arnoldstein, der Rest wird verwertet. Mit der Müllentsorgung sind rund 90 Mitarbeiter und 16 Fahrzeuge beschäftigt. Das Stadtgebiet ist in zehn Entsorgungsgebiete eingeteilt, alle Fahrzeuge sind immer ausgelastet. Die gesamte Müllentsorgung kostet der Stadt Klagenfurt rund 13 Millionen Euro im Jahr.
Foto: Stadtpresse/Burgstaller


 

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