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Besuch aus ungarischer Partnerstadt

(10.03.2007)
Städtepartnerschaften sind wichtig für den Erfahrungsaustausch zwischen den Kommunen. Gäste aus der ungarischen Partnerstadt Zalaegerszeg besuchten in diesen Tagen Klagenfurt, um sich hier über die Arbeitsweise und Aufgaben der Abteilung Entsorgung sowie das System der Mülltrennung zu informieren.

Zalaegerszeg ist seit 1999 Partnerstadt von Klagenfurt, ist die Hauptstadt des Komitats Zala im südwestlichen Ungarn und hat ca. 65.000 Einwohner.
Die Zala-Depo Müllentsorgung und Umweltschutz GesmbH. wurde 2001 gegründet. Das wichtigste Tätigkeitsgebiet der Gesellschaft ist die Müllentsorgung der Stadt Zalaegerszeg. 2003 führte Zalaegerszeg die Sammlung von Papier und PET-Flaschen ein, damit wurde ein erster Schritt in Richtung selektiver Müllsammlung vollzogen.
Jetzt holte man sich die Anregungen in Klagenfurt.  Direktor Gecse László, Ing. Márton Horváth und Ing. Agnes Farkas von der Zala-Depo Kft. und Dolmetsch Ferenc Csertán wurden vom zuständigen Referenten Stadtrat Albert Gunzer im Rathaus herzlich willkommen geheißen. Gunzer informierte die Besucher gemeinsam mit dem Leiter der städtischen Entsorgung, DI Alfred Kropfitsch und dessen Stellvertreter Ing. Dieter Kainz über die Entsorgung in Klagenfurt.

DI Kropfitsch  verwies darauf, dass das Klagenfurter Kanalnetz 750 km lang ist und die Müllabfuhr seit 1962 von der Gemeinde organisiert wird. „In den letzten Jahren wurde in Klagenfurt ein neues System bei der Entsorgung von Müll eingeführt. Jeder Klagenfurter Haushalt erhielt Behälter für Restmüll, biogene Abfälle, Papier und Kunststoff/Metalle. Problemstoffe werden einmal im Monat an einem Ort entsorgt, für Glas und Textil gibt es 150 Sammelcontainer. Neu ist eine Abfallsammelstelle, wo kleine Mengen, die nicht in die Restmülltonne gegeben werden können, gratis abgegeben werden können“, so DI Kropfitsch.
Stadtrat Michael Matzan und Schulamtsleiter Dr. Peter Schlapper stellten die Vorgangsweise bei der Entsorgung von Abfällen in Schulen und Kindergärten in Klagenfurt vor. Stadtrat Matzan betonte dabei die Wichtigkeit des Erfahrungsaustausches zwischen Partnerstädten und verwies darauf, dass bei Kindern und Jugendlichen die Eltern als Vorbild dienen.

Für die ungarischen Gäste wurde auch eine Besichtigung der Müllsammel-Stelle am Südring, der städtischen Mülldeponie in Hörtendorf einschließlich Sortieranlage und der selektiven Müllbeseitigung in der Hasnerschule organisiert. 
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