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Jahresrechnung 2006 beschlossen

(22.05.2007)
Der Rechnungsabschluss 2006 zeigt gegenüber dem Voranschlag für das letzte Jahr eine erhebliche Verbesserung, Finanzreferent Vzbgm. Zwick konnte im Gemeinderat eine zufriedenstellende Bilanz ziehen. Der Jahresabschluss wurde mehrheitlich beschlossen. 

Im Ordentlichen Haushalt gibt es ein ausgeglichenes Ergebnis: Einnahmen und Ausgaben sind mit rund 232,6 Millionen Euro verbucht. Der Ausgleich wurde durch Entnahmen aus den Rücklagen in der Höhe von rund 4,9 Millionen Euro.
Zwick: "Es gab letztes Jahr leichte Steigerungen bei den Einnahmen aus Steuern, Gebühren und Ertragsanteilen". Einmal mehr kritisierte Zwick, das Klagenfurt bei den Ertragsanteilen, die das Land den Gemeinden auszahlt, mit 36 Prozent stark vernachlässigt wird.
Im Außerordentlichen Haushalt gab es einen Abgang von knapp über acht Millionen Euro, was aber auf eine Zischenfinanzierung des Landesanteils beim Stadionbau zurückzuführen ist. Unterm Strich konnte Zwick eine zufriedenstellende Bilanz ohne Netto-Neuverschuldung – die Schulden sind von 101,7 sogar auf 96,2 Millionen Euro zurückgegangen – ziehen.
Kritik am Rechnungsabschluß kam von Mag. Heinz Rieger (SP), der die hohen Personalkosten anprangerte und eine Durchforstung der städtischen Leistungen forderte. Matthias Köchl (Grüne) verweigerte dem Rechnungsabschluss die Zustimmung, Arnold Trampitsch (Die Freiheitlichen – BZÖ) mahnte in Hinblick auf die großen Herausforderungen, die in Zukunft auf die Stadt zukommen, den Spargedanken ein. Horst Krainz (ÖVP) sprach von umsichtiger Finanzpolitik und Vzbgm. Walter Zwick meinte in seinem Schlusswort, er hätte gerne einmal wirklich jene Macht, die ihm als Wächter über das Geldsäckel der Stadt von den Gemeinderäten immer angedichtet wird.
Der Rechnungabschluss wurde mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ und Die Freiheitlichen – BZÖ beschlossen.
 
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