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Stadtgartenzentrale eröffnet

(10.05.2007)
Bereits mit Jahresbeginn wurde die neue Stadtgartenzentrale in der Pulverturmstraße 76 bezogen, die offizielle Eröffnung ging aber erst am 10. Mai über die Bühne! 

„Hausherr“ Dipl.-Ing. Heinz Blechl konnte zur Eröffnung neben Bürgermeister Harald Scheucher und Stadtgartenreferent Vizebürgermeister Ewald Wiedenbauer den kompletten restlichen Stadtsenat sowie zahlreiche Gemeinderäte, Ex-Stadtgartenreferentin Lotte Spinka und Ex-Stadtgartendirektor Ing. Gerhard Seydel begrüßen. Aus Wien angereist war Ing. Rainer Weisgram, Stadtgartendirektor der Bundeshauptstadt, der für die neue Klagenfurter Zentrale ein passendes Geschenk mitbrachte. Nämlich eine restaurierte original Wiener Stadtparkleuchte, die bereits im Einfahrtsbereich der Klagenfurter Stadtgartenzentrale montiert wurde. „Nur ein funktionierendes Stadtgartenamt ist ein Garant für einen hohen Wohlfühlfaktor“, so Ing. Weisgram, der urbanes Grün  als größtes städtisches Kapital bezeichnete. Der Wiener Stadtgarten-Chef bezeichnete die neue Klagenfurter Stadtgartenzentrale als zukunftsweisendes Beispiel für andere Städte in Österreich. „Die Leistungen des Stadtgartenamtes sollten nie wieder in Frage gestellt werden“, betonte Vizebürgermeister Ewald Wiedenbauer in die immer wieder einmal auftauchende Diskussion der Privatisierung der städtischen Gartenarbeiten. Wiedenbauer bezeichnete die Zentrale als Musterbeispiel ökonomischer und ökologischer Bauweise.
Die offizielle Eröffnung nahm Bürgermeister Harald Scheucher vor. „Ein historischer Tag für Klagenfurt, der für Jahrzehnte nachwirken wird“, so Scheucher, der den Bau als neues „Schmuckstück im Osten“ betitelte.

Um rund sechs Millionen Euro ist eine neue moderne Stadtgartenzentrale entstanden, die über 180 Mitarbeitern Platz bietet. Spatenstich war im September 2005, dem Spatenstich war ein Architektenwettbewerb vorangegangen. Umgesetzt wurde das Projekt des Architektenduos Roland Winkler und Werner Kircher vom Architekturbüro Winkler+Ruck. Das alte Stadtgartenamt befand sich in der Siebenhügelstraße und musste dem Stadionneubau weichen. Es stammte aus dem Jahr 1965, eine Weiterführung des Betriebes wäre darin ohnehin nicht mehr möglich gewesen. Die neue Zentrale wurde großzügig ausgelegt, verfügt über ausreichend Freiraum und modernste Gewächshäuser. Gleichzeitig wurde auch eine Reform der Arbeitsabläufe durchgeführt bzw. diverse Methoden zur Effizienzsteigerung eingeführt. So werden etwa Energie und Wärme von einer eigenen Biomasseanlage erzeugt, die Versorgung erfolgt also über den eigenen Abfall aus dem Grünschnitt. Auch Grundreserven für eine mögliche zukünftige Erweiterung sind vorhanden. Mit der neuen Zentrale erspart man sich auch innerstädtische Stützpunkte wie z. B. jenen in der Morogasse, der nun aufgelassen wurde. Und auch der Stützpunkt im Europapark wurde geschlossen.
Foto: Eggenberger
 
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