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Gemeinsam für neue HL-Trasse

(05.09.2007)
Die Bürgermeister von Villach und Klagenfurt, Helmut Manzenreiter und Harald Scheuchen, haben sich Mittwoch gemeinsam für die Rosental-Trasse bei der geplanten Hochleistungsbahnstrecke (HL) ausgesprochen.

"Der Güterverkehr darf nicht durch dicht besiedeltes Gebiet wie Villach und Klagenfurt führen", so der einhellige Tenor der beiden Bürgermeister, die erstmals gemeinsam eine Pressekonferenz gaben. Zwar gibt es in Klagenfurt einen Beschluss vom Gemeinderat zur Trassenführung durch die Stadt, aber nur unter der Vorraussetzung, dass diese untertunnelt wird. "Das ist aber aus finanziellen, technischen und geologischen Gründen nicht möglich", so Bürgermeister Scheucher, der deshalb für eine Trassenverlegung nach Süden ist. Von der Verlegung betroffen ist nur der Güterverkehr, der praktisch nur durch Klagenfurt bzw. Villach durchfährt. Sowohl Pendler- als auch Reisezüge sollen auf der bestehen Trasse entlang des Wörthersees verkehren. Die Trasse durch das Rosental wurde vor Jahren bereits einmal diskutiert, dann aber vom Land verworfen. In Villach selbst hat sich der Gemeinderat generell gegen die geplante Trasse ausgesprochen. Daher verlangen nun beide Bürgermeister von Verkehrsminister Werner Faymann, die "alte" neue Trasse nochmals in die Planung einzubeziehen. Außerdem wurde angeregt, mittelfristig in Mittelkärnten ein Schnellbahnsystem aufzubauen. "Die Infrastruktur ist da, es fehlt nur die Umsetzung", so Manzenreiter.
Foto: Stadtpresse/Eggenberger
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