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Neuauflage der "Clagenfurterischen Chronik" im Kärntner Landesarchiv vorgestellt

(24.04.2008)
Gemeinsam mit Prof. Dr. Claudia Fräß-Ehrfeld und Dr. Wilhelm Wadl sowie Bürgermeister Dkfm. Harald Scheucher stellte der ehemalige Klagenfurter Stadtrat und Historiker Dr. Dieter Jandl die von ihm überarbeitete und aktualisierte Neuauflage der „Clagenfurterischen Chronik“ im Kärntner Landesarchiv vor.

Bürgermeister Scheucher dankte Dr. Jandl für seine Arbeit, aber auch dem Geschichtsverein, der die Neuauflage der Chronik ermöglicht hat. Er freute sich darüber, dass die Vorstellung am 24. April erfolgen konnte. Denn vor 490 Jahren, am 24. April 1518, nach der Heimsuchung der Stadt durch einen verheerenden Brand schenkte Kaiser Maximilian I Klagenfurt den Kärntner Landständen.

„Dieses Buch ist ein Wegweiser zu diesem Jubiläum und ich freue mich, dass dieses Werk entstanden ist“, stellte Dr. Wilhelm Wadl fest. Dr. Fräß-Ehrfeld: „Es ist sehr amüsant, dieses Buch zu lesen, es enthält sehr viel zum Schmunzeln und mich freut es sehr, dass es die Chronik wieder gibt!“
Dr. Jandl bezeichnete die „Clagenfurterische Chronik“ als wissenschaft¬liches Buch. Bei der Erstausgabe 1968 habe er die für die Geschichte der Landeshauptstadt Klagenfurt bedeutsame Reimchronik von Paul Kheppitz im Selbstverlag des Magistrates kommentiert. „Von den 1400 Versen berichten 200 darüber, wie Klagenfurt von der landesfürstlichen Stadt zur landständischen Stadt geworden ist“, so Dr. Jandl zum Werk.
 
Der Geschichtsverein hat das Buch in seiner traditionsreichen Reihe „Archiv für vaterländische Geschichte und Topographie“ herausgebracht. Die Stadt Klagenfurt hat aus Mitteln des Wissenschaftsreferates die Drucklegung wesentlich unterstützt, wodurch das Buch für interessierte Leser zum Preis von nur neun Euro angeboten werden kann. Die Auflage beträgt 1500 Stück.
Foto: Eggenberger (honorarfrei)

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