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EURO 2008: Verkehrskonzept präsentiert

(15.02.2008)
Das Klagenfurter Verkehrskonzept steht und wurde Freitag der Öffentlichkeit präsentiert.

Parkplätze für die motorisierten Gäste, Shuttle für die Fans die per Bahn und Flieger anreisen, Verstärkung der Busse, Fahrgenehmigungen für Anrainer - alles wurde bedacht und alles ist noch immer flexibel an neue Anforderungen anzupassen.
OK-Vorsitzender DI Manfred Pock, DI Alexander Sadila, Projektleiter Verkehr im Organisationskomitee und DI Gerhard Oswald, Chef der Stadtwerke-Mobilität, präsentierten die Einzelheiten für die Fußball-Europameisterschaft.

„Das Konzept ist in enger Zusammenarbeit mit der Polizei und der UEFA erarbeitet worden, ist natürlich erweiterbar, veränderbar. Wir müssen schließlich flexibel auf alle Anforderungen reagieren können“, sind für OK-Chef Pock weitere Anpassungen - wenn nötig - selbstverständlich.
DI Alexander Sadila skizzierte, dass der motorisierte Verkehr unterteilt nach Stadienbesuchern und Public Viewing/Klagenfurt-Besuchern gelenkt wird. Stadionbesucher, die mit Autos und Bussen anreisen, werden ausnahmslos über den Autobahnknoten West/Minimundus zu den vorgesehenen Parkplätzen geleitet, Besucher der Fanzonen/Public Viewing, kommen über den Autobahnknoten Ost zu ihren Parkplätzen. Shuttleangebote stehen zur Verfügung, ebenso vom Flughafen und vom Bahnhof. Eigene Schilder werden für die richtige Verkehrsleitung sorgen. „Rund 21.000 Parkplätze werden zur Verfügung stehen“, erklärte DI Sadila.

Genehmigungen

Weitreichende Verkehrsmaßnahmen wird es auch für die Klagenfurterinnen und Klagenfurter geben. So wird der Stadtteil Waidmannsdorf an den Spieltagen nur für die Anrainer erreichbar sein, für alle anderen sind die Straßen gesperrt. Anrainer können sich im Rathaus Klagenfurt – Abteilung Straßenbau und Verkehr - eine Einfahrtsgenehmigung besorgen.
Von 6. bis 18. Juni, jeweils ab 13 Uhr, wird auch die Klagenfurter Innenstadt weitgehend verkehrsfrei sein. Innerhalb der Ringe gibt es einen großen Fanbereich.

Auf dem Ring im Minutentakt

Danach richtet sich auch der öffentliche Linienverkehr für den DI Gerhard Oswald das Konzept präsentierte. So wurde das sonst geltende radiale System mit dem Heiligengeistplatz als Mittelpunkt umgestellt. Die Linien enden vom 6. bis 18. Juni am Ring, der auf einer Busspur im Uhrzeigersinn umfahren wird. Wo der Ring nur zweispurig ist, also im Süden wird der Busverkehr über Straßenzüge etwas weiter im Süden geführt. Entlang des Rings werden sieben Haltestellen installiert. „Nachdem hier alle Linien geführt werden, werden diese im Minutentakt angefahren“, erklärte Oswald.
Insgesamt ist das Fahrplansystem einfach aufgebaut: „Alle 20 Minuten wird an jeder Klagenfurter Haltestelle der Linienbus wieder vorbeikommen. In kürzeren Abständen, eben im Minutentakt am Ring, können die anderen Linien kombiniert werden“.
Der Fahrplan wurde natürlich mit den anderen Verkehrsträgern außerhalb von Klagenfurt abgestimmt, die Fans werden ja aus den verschiedensten Teilen Kärntens anreisen.
Die STW-Mobilität hat für die EM 24 zusätzliche Fahrzeuge angemietet und wir 50 zusätzliche Buslenker beschäftigen.

Alle aktuellen Verkehrsinfos mit Plänen ab 18.Febrauer immer auf www.klagenfurt.at/euro08

 

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