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Günstigere Tarife für sozial Schwache

(07.02.2008)
Sozial schwache Klagenfurter Bürger bekommen ab sofort 50 Prozent Ermäßigung beim Eintritt in das Hallenbad, in das Strandbad und in den städtischen Bussen (Normaltarif). Voraussetzung ist der Besitz einer Vorteilskarte.

Die Sozialaktion wurde diese Woche von Stadtrat Christian Scheider präsentiert.
Viele Klagenfurter, die über ein geringes Einkommen verfügen, sind bereits im Besitz einer Vorzugskarte. Diese berechtigt u. a. auch zum Einkauf im SOMA-Markt. Die Vorzugskarte wird von der Abteilung Soziales ausgestellt, beantragt kann sie in der Volksküche werden. Als Einkommensobergrenzen gelten 747 Euro brutto für Alleinstehende und 1120 Euro brutto für Ehepaare. "Anspruchsberechtigt sind Personen, die eine Pension mit Ausgleichszulage erhalten und Personen mit Einkommen in der genannten Höhe wie etwa Bezieher einer Notstandshilfe, eines Arbeitslosengeldes, geringfügig Beschäftigte, Studenten und Lehrlinge", so Stadtrat Christian Scheider. Wie Scheider betonte, gibt es in Klagenfurt und 7000 Anspruchsberechtigte. Mit der Vorzugskarte bekommt man bei den Stadtwerken eine Kundenkarte ausgestellt, was einmalig 2 Euro kostet. Auf diese lässt man dann einen bestimmten Eurobetrag aufbuchen, bezahlt aber nur die Hälfte. Im Bus erfolgt dann die Abbuchung beim Ticketautomaten wie mit jeder anderen Karte. Einfacher geht es im Hallenbad oder im Strandbad. Dort bekommt man gegen Vorlage der Vorzugskarte automatisch nur den halben Eintrittspreis verrechnet. Der jeweilige Differenzbetrag (Bus, Hallenbad und Strandbad) wird monatlich von den Stadtwerken der Abteilung Soziales beim Klagenfurter Magistrat verrechnet.
Foto: Stadtpresse/Burgstaller
 
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