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Betreutes Wohnen für Menschen in Not

(31.01.2008)
Am 1. Februar geht das neue, von der Stadt Klagenfurt und der Volkshilfe Kärnten ins Leben gerufene Projekt „Betreutes Wohnen“ im vollkommen neu adaptierten Hilda-Schärf-Heim (Platzgasse 18) in Betrieb.

Stadträtin Mag. Andrea Wulz, die für die Realisierung verantwortlich zeichnet, präsentierte das Projekt gemeinsam mit ihrem Mitstreiter und Stadtsenatskollegen Stadtrat Christian Scheider.

„Hier stehen Menschen, die sich in einer aktuen Not- oder Krisensituation befinden, 72 Zimmer in unterschiedlichen Größen zur Verfügung. Die Leute, die hier einziehen, werden zusätzlich von Fachkräften betreut, um bald wieder selbständig das Leben meistern zu können“ beschreibt Stadträtin Mag. Andrea Wulz kurz das neue Projekt, das seit dem entsprechenden Stadtsenatsbeschluss im vergangenen September nach nur vier Monaten realisiert werden konnte.
„Dafür danke ich sehr herzlich Sozialreferent Stadtrat Christian Scheider und Ewald Wiedenbauer, ohne deren Unterstützung dieses Projekt nicht verwirklichbar gewesen wäre“, so StR Wulz, die für die Umsetzung des Projekts verantwortlich zeichnet.
Für Stadtrat Christian Scheider eine Selbstverständlichkeit, „ein Projekt, dass vielen sozial schwächeren und in Not geratenen Mitbürgern eine große Hilfe ist, komplikationslos, ressortübergreifend, rasch und effektiv umzusetzen“. Die Realisierung des „Betreuten Wohnen“ in Klagenfurt sei, so die Verantwortlichen, ein großer Schritt für ein sozialeres Klagenfurt!

Die Kosten für die Adaptierungsarbeiten belaufen sich auf rund 320.000 Euro.
Ab morgen, 1. Februar, können sich also alle Menschen, die sich in einer schwierigen Wohnsituation befinden, delogiert wurden oder von Delogierung bedroht sind, bei der Wohnberatungsstelle der Stadt Klagenfurt (Amtsgebäude Domplatz) um ein Zimmer im Hilda-Schärf-Heim bewerben und werden von der Stadt Klagenfurt zugewiesen.
Wer hier eine Wohnmöglichkeit beantragt, verpflichtet sich auch, die fachkundige Betreuung vor Ort in Anspruch zu nehmen. „Mit dieser Betreuung wollen wir Menschen die zu uns kommen, unterstützen, begleiten, motivieren und schnell wieder selbständig machen und in die Lebens- und Arbeitswelt reintegrieren“, so Sieglinde Trannacher, Projektmitverantwortliche der Volkshilfe Kärnten. Die Betreuer/innen im Hilda-Schärf-Haus sind mit allen Klagenfurter Hilfseinrichtungen vernetzt und können optimale Hilfestellung in schwierigen Lebenssituationen anbieten. Diese spezielle Beratungsstelle ist ebenfalls im Haus untergebracht (ebenso wie die Jugendnotschlafstelle JUNO).

Die „Betreutes Wohnen“-Appartments (mit Kochzeile, Bad, Wohnraum mit Bett etc.), die für ein oder zwei Personen, aber auch für Mütter mit Kindern eingerichtet wurden, können maximal zwei Jahre in Anspruch genommen werden, sind als Übergangslösung gedacht. Wasch- und Trockenräume sind im Keller des Wohnhauses untergebracht.
Von allen Bewohnern ist ein (den Lebens- und Einkommenssituationen angepasstes) kleines Benützungsentgelt zu leisten.

Wohnservicestelle / Landeshauptstadt Klagenfurt
Amtsgebäude Domplatz, Paulitschgasse 13, A-9010 Klagenfurt.
(Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8.00 - 12.00 Uhr)
Infos unter:
Telefon: +43 (0)463 537 -3308, -3383 oder -3234
FAX: +43 (0)463 537-6250,
E-Mail: wohnservice@klagenfurt.at

 

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