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Gartenprojekt der Beratungsstelle VIVA

(11.07.2008)
Zu Jahresbeginn startete die Drogenberatungsstelle VIVA der Stadt Klagenfurt das Projekt „Gartenarbeit als Therapie“, um Suchtkranken zu helfen, neuen Lebensmut und Selbstwert zu entwickeln. Durch die Arbeit und Mithilfe im Garten haben die Klienten die Möglichkeit, die Natur neu zu entdecken und auf diesem Wege auch wieder in einen normalen Alltag zu finden. Unterstützt wird die Beratungsstelle durch das Krankenhaus der Elisabethinen – sie stellen ihren Garten für das Projekt zur Verfügung. Die Teilnehmer leben so eine neue Tagesstruktur, lernen wieder, sich für andere Dinge zu interessieren und Verantwortung zu übernehmen. Der Leiter der Beratungsstelle VIVA, Ernst Nagelschmied, stellt im Zuge des Projektes fest: „Unsere Klienten zeigen ein anderes Verhalten durch diese Gartenarbeit. Sie stehen nicht unter einem strikten therapeutischen Gespräch, sondern befinden sich in der freien Natur und haben so nicht das Gefühl, sich in Therapie zu befinden. Sie erzählen oft viel freier und ungelöster von ihren Problemen und Gefühlen.“
Gesundheitsreferentin Vzbgm. Dr. Maria-Luise Mathiaschitz bedankt sich besonders beim Elisabethinen-Krankenhaus für die Bereitstellung des Gartens. „Oft herrscht viel Ablehnung gegenüber suchtkranken Menschen, das Krankenhaus der Elisabethinen geht mit gutem Beispiel voran und beweist das Gegenteil“, freut sich Dr. Mathiaschitz über die Zusammenarbeit.

Foto: Stadtpresse / Glinik
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