Zum Inhaltsbereich springen

Zukunft des Stadions: Keine Schnellschüsse, seriöse Untersuchungen brauchen Zeit!

(23.07.2008)
Bürgermeister Harald Scheucher und Manfred Pock, Geschäftsführer der Sportspark GmbH über die Zukunft des Stadions.

„Wenn es um eine für die Stadt, die Stadtentwicklung, die Bevölkerung so wichtige Entscheidung wie die Zukunft der Klagenfurter Stadions geht, ist Hast und Eile wohl der schlechteste Ratgeber“, stellten Bürgermeister Harald Scheucher und Manfred Pock, Geschäftsführer der Sportpark GmbH Mittwoch Vormittag fest.

Vorwürfe, dass Miete für Sessel und die Bauteile des Oberranges die Stadt pro Quartal 1,5 Millionen Euro kostet, sehen beide Verantwortungsträger gelassen, da es sich hier um einen Mietkauf handelt und so kein Geld ver¬schwendet wird. Mit der Baufirma wurde diese Lösung rechtzeitig verein¬bart um sich so offen für verschiedene Varianten zu halten.

„Wir haben zum Zeitpunkt der Ausschreibung für den Stadionbau ein Paket geschnürt, dass den Rückbau beinhaltet, das war damals der logische Weg für Klagenfurt“, erläutert Sportpark Geschäftsführer Manfred Pock.
Inzwischen aber steht in der Kärntner Landeshauptstadt ein architektonisches Juwel, dass bei der Bevölkerung bestens ankommt. „Beste Fußballstimmung bei der EM, volle Besucherränge bei den Bundesligaspielen, die gelungene Feuertaufe als großer Konzertsaal, ein ständig ausgebuchter VIP-Raum – zu dieser tollen Stimmung hat das Stadion selbst viel beigetragen, bestätigen uns viele“, schildert Bürgermeister Harald Scheucher die Gründe dafür, dass nun überlegt wird, das ursprüngliche Paket mit dem Rückbau aufzuschnüren.

„Die verschiedenen Varianten aber müssen genau geprüft werden, nur so kann man sie gegenüberstellen und das Beste für Stadt und Bevölkerung wählen“, so Scheucher und Pock.
Die Liste der Untersuchungspunkte ist lang: Architektur, Ökologie, Ökonomie, Verkehr, Anrainerschutz, rechtliche Grundlagen, Verkehr und vieles mehr. „Seriöse Untersuchungen brauchen Zeit und wir brauchen seriöse Entscheidungsgrundlagen für unsere Stadt. Schnellschüsse sind hier unangebracht “, stellt der Klagenfurter Bürgermeister fest.
Scrolle nach oben