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104.000 Fußballfans in Klagenfurt

(13.06.2008)
Auch das zweite EURO-Spiel in Klagenfurt war ein friedliches Fußballfest, das noch lange in bester Erinnerung bleiben wird. Das gestrige zweite EURO-Spiel zwischen Deutschland und Kroatien war ein friedliches Fußballfest, das sich durch südländisches Temperament und eine brodelnde Stimmung auszeichnete und bei dem es keinerlei Zwischenfälle gab. Darüber waren sich heute, Freitag, im Rahmen der regelmäßigen EURO-Pressekonferenz im Host City Media Center Klagenfurt Landeshauptmann Jörg Haider, Bürgermeister Harald Scheucher, Landespolizeikommandant Wolfgang Rauchegger und Sicherheitsdirektor Albert Slamanig unisono einig.

Landeshauptmann Haider lobte die disziplinierten Fans und hob den beachtlichen Besucheransturm hervor. "Insgesamt waren 104.000 Menschen im Raum Klagenfurt", teilte er mit.  Neben den 32.000 Matchbesuchern im Stadion waren 55.000 Leute in der Fanzone, 13.000 im Europapark und 4.000 in Pörtschach. Damit liegt Klagenfurt unter den Host Cities mit plus 30.000 Fans über den UEFA Sollzahlen.

Im Bezug auf die sportliche Konstellation in der EURO Gruppe B vor dem dritten Spiel am Montag hätte es Klagenfurt nicht besser treffen können. "Dem Klagenfurt Spiel zwischen Kroatien und Polen kommt ebenso eine große Bedeutung zu wie dem Entscheidungsspiel zwischen Deutschland und Österreich in Wien", so der Tenor.

Bürgermeister Scheucher lobte das Verkehrleitsystem, welches auch beim zweiten Spiel tadellos klappte. "Es waren doppelt so viele Kraftfahrzeuge in der Landeshauptstadt wie beim ersten Spiel. Die An- und Abreise verlief reibungslos", teilte er mit. Der Bürgermeister gab auch bekannt, dass die Straßenzüge östlich der Domgasse einschließlich der Domgasse ab heute, Nachmittag wieder normal befahrbar sind.

Haider und Scheucher kündigten an, dass es am Samstag und Sonntag in den Fanzonen einen "Kärntner Familientag" mit einer 5 Euro Gutscheinaktion geben werde.
Rauchegger berichtete, dass es keinerlei Übergriffe in der letzten Nacht gegeben habe. Bereits um Mitternacht wurden bestimmte Einsatzkräfte nur mehr in Bereitschaft gehalten.

Slamanig meinte, dass eine EURO derzeit auch auf polizeilicher Ebene stattfindet. "Die internationale Kooperation zwischen den Exekutivkräften verschiedener Staaten war noch nie so intensiv und hat  noch nie so gut geklappt", gab es von ihm viel Lob für die zwischenstaatliche Polizeizusammenarbeit.
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