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Stadtrat Scheider fordert eine Erhöhung des Pflegebettenkontingentes für Klagenfurt

(19.03.2008)
Zum Thema Pflegeheime und dem derzeitigen und künftigen Pflegebettenbedarf in der Landeshauptstadt informierte Sozialreferent Christian Scheider und stellte fest, dass derzeit in Klagenfurt ca. 400 Personen auf einen Pflegeplatz warten. Und das bedeutet, dass sehr viele Senioren in Heimen außerhalb von Klagenfurt untergebracht werden müssen.

Stadtrat Scheider wird daher im nächsten Stadtsenat den Antrag stellen, dass die Landeshauptstadt vom Land Kärnten dringend eine Förderung für 200 zusätzliche Pflegebetten erhält. „Wir benötigen eine Entlastung in diesem Bereich. Für viele bedeutet eine Warteliste bzw. Unterbringung außerhalb der Stadt eine Tragödie“, so Scheider.

Die 50 vergebenen Pflegebetten für das Projekt Privatklinik Maria Hilf  wurden – da es inzwischen andere Pläne gibt - wieder zurückgegeben. Das bedeutet, dass diese 50 Betten von der Stadt Klagenfurt an einen anderen Anbieter vergeben werden können. Stadtrat scheider berichtete, dass vom Sozial- und Gesundheitssprengel Klagenfurt eine Projektbewertung vorgenommen wurde. Demnach wären zwei Projekte zu verwirklichen, optimal wären jedoch drei. In Waidmannsdorf, wo sehr viele ältere Bewohner leben, gibt es derzeit noch kein Pflegeheim. Hier gäbe es zwei Projekte – von AVS und Scheiflinger -  und ein weiteres wäre ein Projekt in Tessendorf.
Jetzt geht es darum, wer in der Lage ist, sein Projekt schneller umzu¬setzen. Scheiflinger könnte sein Projekt in der Karawankenblickstraße binnen acht Monaten errichten. „Daher werde ich im Stadtsenat beantragen, das Projekt Scheiflinger zu verwirklichen. Es geht um den Lebensabend der Menschen“, unterstreicht Scheider seine Forderung.

Im Hülgerthpark werden in den nächsten Monaten 22 zusätzliche Pflege¬betten errichtet. Damit stehen für die Bewohner des Seniorenheimes Hülgerthpark künftig 50 Pflegebetten zur Verfügung.

 

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