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"Gehen geht" in sechs Kindergärten

(27.10.2008)
Man kennt das ja vor den Schulen! Jeden Morgen ein Stau, oft gefährliche Situationen, viele Kinder rennen umher. Dabei ist oft gar nichts dabei, wenn die Kinder zu Fuß in die Schule gehen. Das gemeinsame Projekt „Gehen geht“ vom Umweltreferat der Stadt Klagenfurt, „die umweltberatung“, Kuratorium für Verkehrssicherheit und Polizei soll helfen, Kindern den Fußweg in die Schule schmackhaft zu machen. Die Bewegungs- und Informationskampagne ist nun im Kindergarten Welzenegg gestartet.
„Viele Eltern beschweren sich oft über die Verkehrssituation vor Schulen“, so Vizebürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz. Wobei die Eltern aber nicht bedenken, dass sie alle zu dieser Situation beitragen. „Das nun gestartete Projekt reduziert nicht nur den Verkehr, sondern ist umweltfreundlich und auch gesund“, so Dr. Mathiaschitz. Pro Kindergarten werden mit den Kindern zwei Workshops durchgeführt. Zusätzlich gibt es pro Kindergarten einen Elternabend. „Wichtig ist, das den Kindern alles spielerisch beigebracht wird“, betonte Dr. Mathiaschitz bei der Projektpräsentation im Kindergarten Welzenegg. Insgesamt werden mehr als 170 Klagenfurter Kinder an dem Projekt teilnehmen.
„Durch den morgendlichen Schulweg wird die Durchblutung angeregt und die Kinder erbringen deutlich bessere Leistungen“, so DI Magdalena Uedl-Kerschbaumer von „die umweltberatung“. Wobei aber wichtig ist, dass die Eltern relativ früh ihre Kinder an den Schulweg gewöhnen. „Viele Wege sind für das Auto viel zu kurz, man muss nur die Kinder überzeugen, dass es auch ein Fußweg tut“, betonte Uedl-Kerschbaumer.
Seitens der Stadt wurde das Projekt gerne aufgegriffen. „In Niederösterreich läuft ein derartiges Projekt bereits sehr erfolgreich“, so Umweltberaterin Mag. Bernadette Jobst, die überzeugt ist, dass die Initiative auch in Klagenfurt fruchten wird. Auch seitens Polizei und Kuratorium für Verkehrssicherheit ist man froh, wenn diesbezüglich etwas unternommen wird. „Wir unterstützen alles, was zur Verkehrssicherheit beträgt“, so Polizei-Stadtkommandant Eugen Schluga und DI Martin Kobald vom KfV.
Die sechs an dem Projekt teilnehmenden Kindergärten sind Welzenegg, Fischl, „Ich bin Ich“, Sonnenschein, Feldkirchner Straße und LKH. Es kommt ein  Kindergarten nach dem anderen an die Reihe, Projektabschluss ist nächstes Frühjahr.
Foto: Stadtpresse/Burgstaller
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