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Klagenfurter Stadtsenat: Stadt wird Grundstück für Eishalle zur Verfügung stellen

(07.10.2008)
„Die Stadt soll ein Zeichen setzen, dass eine Eishalle für den Sport von großer Bedeutung ist“, stellte Bürgermeister Harald Scheucher im heutigen Stadtsenat fest.
Über seinen Antrag beschlossen die Senatsmitglieder einstimmig, das Grundstück bei Minimundus für einen Bau zur Verfügung zu stellen. Alle Fraktionen waren sich einig, dass dies eine wichtige Infrastruktur-Einrichtung ist.

Zweites wichtiges Sportthema im Stadtsenat waren die Trainingsplätze beim Stadion. Geplant sind ja drei Naturrasenplätze und ein Kunstrasenplatz. Der Geschäftsführer der Sportpark GmbH., DI Manfred Pock, berichtete über den derzeitigen Planungs- und Finanzierungsstand.
Nach intensiven Diskussionen formulierte Bürgermeister Harald Scheucher den Antrag, dass die Maßnahmen zur Errichtung der vier Trainingsplätze sofort in Angriff zu nehmen sind, wobei der Kunstrasenplatz vorgezogen wird und nach Möglichkeit noch in diesem Jahr bespielbar sein soll. Die Trainingsplätze werden rund 2 Millionen Euro kosten, die Mittel sind freizugeben – der Antrag wurde fast einstimmig genehmigt (Gegenstimme Grün-Stadträtin Andrea Wulz).

DI Manfred Pock war auch als Chef des Klagenfurter Organisationskomitees Euro 2OO8 im Stadtsenat und präsentierte die Abschlussrechnung des EURO-Budgets. Diese ist mehr als positiv: zwei Millionen Euro konnten bei den Ausgaben eingespart werden und eine Million Euro mehr als geplant eingenommen werden. 7,3 Millionen Euro Ausgaben stehen vier Millionen an Einnahmen gegenüber, damit hat die EURO 2008 rund 3,3 Millionen Euro gekostet. Die näheren Details erläuterte Koordinator Carlos Fernandez de Retana.
Von Bürgermeister Harald Scheucher, Vizebürger¬meisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, den Stadträten Christian Scheider und Albert Gunzer  gab es Glückwünsche für DI Pock und sein Team für die gute Durchführung der Veranstaltung und die hervorragende Budgetbilanz.

Bürgermeister Harald Scheucher konnte dem Senat auch von den Verkaufsverhandlungen für Bad Saag zwischen ihm und Landeshauptmann Dr. Jörg Haider berichten. Man hat sich auf den Verkaufspreis von 3,150 Millionen geeinigt, die Verträge werden so rasch als möglich bestellt.

Eine Resolution des Gleichstellungsbeirates legte Stadtrat Christian Scheider im Stadtsenat vor. Alle Senatsmitglieder waren einverstanden, dass der Beirat bei Neubauten, wo die Stadt beteiligt ist, von Anfang an beigezogen wird. Im Zusammenhang mit dem Klagenfurter Behindertenführer, der ja in den letzten Tagen Schlagzeilen machte,  wird es nun ein Treffen der Verfasser und der Kritiker geben. Stadtrat Scheider berichtete auch, dass nach dem Blitzschlag in der feuerwehrleitzentrale nun ein Schadensgutachten und ein „Reparaturfahrplan“ erstellt wird.

Vizebürgermeisterin Dr. Mathiaschitz erhielt Subventionen (z.b. Rheumaring) und Umweltförderungen genehmigt. Außerdem wurde über ihren Antrag beschlossen, dass sich die Stadt bei der Tbc-Untersuchungsstelle des Landes beteiligen wird. Damit fährt man um einiges günstiger als mit der eigenen. Für den verhinderten Stadtrat Franz Kogler erhielt Mathiaschitz den Ausschreibungsbeschluss für Professionistenarbeiten beim Ausbau der Pflegestation des Hülgerthparks bewilligt.

Stadtrat Peter Steinkellner befasste den Senat mit Personalmaßnahmen und den Öffnungszeiten der Magistratstankstelle. Die neuen Zeiten mit Samstagöffnung bis 18 Uhr sind ja nach einem Monat Probebetrieb evaluiert worden. Dabei hat sich gezeigt, dass Samstag ein Betrieb bis 13 Uhr reichen würde, dafür aber unter der Woche eine Verlängerung auf 19 Uhr gefragt ist. Dies wurde vom Stadtsenat so beschlossen.

Über Antrag von Stadtrat Michael Matzan wurden die Verträge für wichtige Projekte verlängert, so für die „Kinderwerkstadt“, das ja die Nachfolge des Lindwurmnestes im Rathauses ist, die Mobilen Tagesmütter und das von der Projektgruppe Frauen durchgeführte Integrationsprojekt „St.Ruprecht und Regenbogen“.

 

 

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