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Eigene Streetworkerin für St. Ruprecht

(13.09.2008)
Die Streetworker in Klagenfurt sind ab sofort zu fünft unterwegs. Eigens für den Stadtteil St. Ruprecht ist die neue Streetworkerin, Mag. (FH) Eva Köppl, verantwortlich. Sie soll Anlaufstelle für die schwierigen Migrationsprobleme sein.
Die Arbeit der Streetworker wird in der ganzen Stadt benötigt. In St. Ruprecht aber gibt es ein besonderes zusätzliches Problem: zahlreiche Integrations- und Migrationshintergründe. Auf Initiative von Gesundheitsreferentin Vzbgm. Dr. Maria-Luise Mathiaschitz hat St. Ruprecht eine eigene Streetworkerin - Mag. (FH) Eva Köppl will in Zukunft die Ansprechperson für die jungen Leute in St. Ruprecht sein.
Ein Streetworker betreut Jugendliche, die bereits bei allen anderen Institutionen durchgefallen sind und keine Anlaufstelle mehr haben. „Kaum zu glauben, aber viele Jugendliche haben es völlig verlernt, regelmäßig zu essen, zu schlafen oder die Wäsche zu waschen.“ so die Vizebürgermeisterin. Das Ziel eines Streetworkers: den jungen Leuten wieder eine Tagesstruktur zu geben. Streetworker sind für Jugendliche Ansprechpersonen, die ihnen dabei behilflich sind. Und sie leisten erfolgreiche Arbeit: bis zu 80 % der Klienten gehen wieder zur Schule, beginnen eine Lehre oder eine Therapie.
 „Das Wichtigste ist es, Vertrauen zu den Jugendlichen aufzubauen! Wir haben keine Exekutivfunktion und arbeiten akzeptanzorientiert!“ betont die neue Streetworkerin Mag. (FH) Eva Köppl.
Eine weitere Anlaufstelle ist das Streetwork-Lokal „String 47“ am St. Veiter Ring. Hier ist garantiert immer ein Streetworker da und hilft gerne. Für sie stehen nicht die Probleme, die Jugendliche oft machen im Vordergrund, sondern der Jugendliche als Mensch mit seinen Ressourcen und Stärken.

Foto: Stadtpresse / Glinik
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