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Stadion: ÖVP, BZÖ und SPÖ sind sich einig

(04.09.2008)
Ganz im Zeichen des Stadions stand bei der Klagenfurter Politik der 4. September. Am Nachmittag war klar, wohin die Reise geht: ÖVP, BZÖ und SPÖ einigten sich auf die 22.000er Variante.

Vormittag luden Bürgermeister Harald Scheucher und Landeshauptmann  Jörg Haider zur Pressekonferenz ins Stadion und sprachen sich dafür aus, das EURO-Stadion in der jetzigen Außenform zu belassen und innen die Sitzplätze auf 22.000 zu reduzieren. Diese Variante sei die beste, wirtschaftlichste und flexibelste, so Scheucher und Haider.
Der Klagenfurter Bürgermeister berichtete auch vom Gespräch mit Finanzminister Vizekanzler Molterer.
„Die sieben für den Rückbau bestimmten Millionen können für diese Variante verwendet werden und Molterer hat auch signalisiert, dass der Bund die noch nötigen drei Millionen Euro zuschießt“.
Günstiger kommt nur die Variante Rückbau auf 12.500 Sitzplätze und die „Bevölkerung, die der Architektur des Stadions jetzt so positiv gegenüber steht, hätte sicher kein Verständnis dafür, dass sieben Millionen Steuergeld für die Reduzierung auf Pfannkuchenform ausgegeben werden“, waren sich Bürgermeister und Landeshauptmann einig.
Für den Stadtteil Waidmannsdorf wird ein eigenes Verkehrskonzept auf der Basis der Regelung bei der EURO ausgearbeitet. Bei der Pressekonferenz mit dabei war auch Stadtrat Christian Scheider, der die 22.000er Lösung als jene mit der höchsten Flexibilität und bei Topspielen mit genügend Sitzplätzen für die Austria Klagenfurt bezeichnete.

Scheucher kündigte an, bei einem mit Vizebürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz vereinbarten Clubobleute Gespräch im Rathaus versuchen zu wollen, die SP-Fraktion ins Boot zu holen. Diese hatte ja am Montag die Senatssitzung platzen lassen, da „wir Unterlagen nicht erhalten haben“
Am Nachmittag gab es dann die Einigung mit Mathiaschitz über die Stadionvariante mit 22.000 Sitzplätzen. „Es ist eine gute Entscheidung“, so die Vizebürgermeisterin.

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