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Stadtsenat: Zukunft des Stadions nun fix

(08.09.2008)
Äußeres Erscheinungsbild des Stadions bleibt. Sitzplatzanzahl wird zwischen 18.000 und 22.000 variabel sein.

Eine knappe halbe Stunde dauerte die Sitzung des Klagenfurter Stadtsenates, dann fiel die Entscheidung über die Zukunft des Stadions über Antrag von Bürgermeister Harald Scheucher fast einstimmig. Das Wörtherseestadion bleibt in seinem äußeren Erscheinungsbild erhalten, innen wird die Sitzplatzanzahl zwischen 18.000 und 22.000 variabel sein. Die Abdeckung wird durch Werberollos erfolgen. Die Sportpark GmbH erhält den Auftrag alle notwendigen Schritte in die Wege zu leiten und die Unterlagen für das UVP Feststellungsverfahren des Landes rasch einzureichen.

Stadtrat Christian Scheider begrüßte den Beschluss und hielt fest, dass die rechtlichen Verfahren transparent durchgeführt werden sollen und die Bevölkerung bei der Ausarbeitung des Verkehrskonzeptes eingebunden wird. Er wünschte sich auch einen baldigen Baubeginn für die Trainingsplätze und umfassende Entscheidungsgrundlagen zur Frage Kunstrasen Ja oder Nein.

Bürgermeister Harald Scheucher ergänzte dazu, dass man noch Zeit habe, eine Entscheidung zu treffen, da die Verlegung von Kunstrasen und Kunstrasenheizung erst im Juni 2009 erfolgen kann. Scheucher stellte nochmals fest, dass mit Kunstrasen das Stadion den ganzen Tag bespielbar ist, dann kann vor allem die Jugend hier trainieren.  Es werde aber ein gut ausgearbeitetes Entscheidungspapier mit allen Vor- und Nachteilen sowie Stellungnahmen von ÖFB und UEFA geben.

Vizebürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz regte ebenfalls an, als wichtiges Signal mit dem Bau der Trainingsplätze zu beginnen. Bei den kommenden Verhandlungen in Wien müsse unbedingt versucht werden, noch mehr finanzielle Unterstützung für den Sportpark als Gesamtes zu erhalten. Mathiaschitz betonte auch die Bedeutung der beim Clubobleute-gespräch vereinbarten Arbeitsgruppe in der die Anrainer und alle Parteien vertreten sein werden um so gemeinsam gute Lösungen für Verkehr, Parken und Lärmprobleme ausarbeiten zu können.

Bürgermeister Harald Scheucher hielt es auch für sehr wichtig, mit dem Bau der Trainingsplätze zu beginnen. „Dafür war aber der heutige Beschluss erst notwendig, denn bei einem Rückbau hätten wir noch warten müssen, da der Platz für die schweren Gerätschaften notwendig gewesen wäre“, so das Stadtoberhaupt. Scheucher kündigte Verhandlungen im Finanzministerium in  den nächsten zehn Tagen an.

Gegen den Beschluss für die Stadionvariante 2b stimmte Grün-Stadträtin Mag. Andrea Wulz.

 

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