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Nudisten freuen sich über neues FKK-Areal

(06.08.2009)
Es war ein langer Weg, aber er hat sich gelohnt! Die Klagenfurter Nudistengemeinde hat am Auenweg im Süden der Landeshauptstadt eine neue Bleibe gefunden. Eine Bleibe, die nun allen Anhängern der Freiköperkultur weitaus besser gefällt als das alte Naturareal am Wörtherseeufer. Dort musste man weg, das Gelände wurde zum Natura 2000-Gebiet erklärt. Diese Woche wurde das rund zwei Hektar große Gelände von Bürgermeister Christian Scheider und den beiden Vizebürgermeistern Dr. Maria-Luise Mathiaschitz und Albert Gunzer an den Obmann des Körpersportvereines Auenweg, Josef Sagerschnig, und allen Mitgliedern übergeben.
Der Verein musste vom alten Gelände weichen. Nur war es nicht so einfach, ein neues Grundstück zu finden. Viele Gespräche wurden geführt, auch die Abwanderung an den Keutschacher See wurde diskutiert. Schließlich einigten sich Vereinsführung und Stadt auf ein relativ abgelegenes Grundstück am Auenweg in der Nähe des Kalmusbades an der Sattnitz. Von der Stadt wurde das Areal adaptiert, eine Sanitäreinheit errichtet und ein kleiner Badeteich gebaut. Vor neugierigen Blicken von außen schützt ein Zaun mit einer dichten Bespannung. Rund 450.000 Euro wurden investiert.
Seitens des Vereines gab es bei der Eröffnung ein herzliches Dankeschön für das neue „kleine Paradies“, wie das Areal bei den Mitgliedern schon genannt wird. Rund 90 Mitglieder hat der KSV Auenweg, an die 40 Wohnwägen stehen in der Anlage. Rund zehn Stellplätze sind noch frei. Die Mitglieder zahlen eine jährliche Pacht an die Stadt Klagenfurt. „Die Stadt hat hier eine optimale Lösung gefunden, alle sind nun zufriedener als sie es zuvor waren“, so Bürgermeister Christian Scheider. Dem schlossen sich auch die beiden Vizebürgemeister an, denen von den Vereinsmitgliedern ebenfalls herzlichst gedankt wurde.
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