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Straßenbau: Sanierungsbedarf von 8 Mio. Euro

(29.12.2009)
Die angespannte Finanzlage der Landeshauptstadt wird sich vermutlich auch auf den Zustand der Klagenfurter Straßen auswirken.

Der zuständige Stadtrat Peter Steinkellner beziffert den Bedarf für diesen Bereich für 2010 mit rund acht Millionen Euro. „Um alle derzeit desolaten Straßen in Klagenfurt zu sanieren, wären mittelfristig 24 Millionen Euro erforderlich“, erklärte Steinkellner diese Woche.

„Die acht Millionen sind lediglich für die dringendsten und von der Stadtpolitik seit langem versprochenen Sanierungsmaßnahmen vonnöten“, so der Stadtrat. Priorität haben für Steinkellner aus verkehrspolitischer Sicht die 10.-Oktober-Straße und die Keltenstraße in ihrer Eigenschaft als Entlastungsstraße. Auch die Kraßniggstraße entlang des LKH-Geländes soll 2010 generalsaniert werden. „Das sind Maßnahmen, die unbedingt umgesetzt werden müssen“, betont Steinkellner.
2009 wurden vor allem Versprechen vergangener Verkehrsreferenten realisiert. Wie etwa die Sanierungen der Siriusstraße, Gabelsbergerstraße, Hallegger Straße und Teile der Kraßniggstraße. Dass jetzt rasch weitere Mittel in die Instandsetzung der Straßen fließen, ist für Steinkellner vor allem auch in Krisenzeiten ein Gebot der Stunde. „Dies wäre eine dringende Investition zur Sicherung der Arbeitsplätze in der Bau- und Zulieferwirtschaft“, so der Tiefbaureferent.
Ein besonderes Anliegen ist Steinkellner auch die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs, indem dieser flüssiger vonstatten geht. Dazu werde derzeit unter der Devise „Vorrang für den öffentlichen Verkehr“ gemeinsam mit den Stadtwerken ein Konzept erarbeitet.

Im Bereich der Radwege hat für den Verkehrsstadtrat der Lückenschluss des bestehenden Netzes Priorität. Auch Gefahrenstellen wie in der Waidmannsdorfer Straße auf Höhe „Ponderosa“ werden entschärft. Fortgesetzt wird laut Steinkellner auch die heuer gestartete Offensive, mehr Radar- und Geschwindigkeitsmessgeräte zu installieren.
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