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Tourismuskooperation Siegerland - Klagenfurt

(15.12.2009)
Eine neue tägliche direkte Bahnverbindung macht es möglich: Zwischen dem Tourismusverband Siegerland – Wittgenstein und Klagenfurt Tourismus wurde eine Kooperation beschlossen. Vergangenen Sonntag kam der erste Zug aus dem Siegerland in Nordrhein-Westfalen in Klagenfurt an. Mitgereist waren Landrat Paul Breuer und Touristikverband-Geschäftsführerin Roswitha Still, die am Klagenfurter Hauptbahnhof von Stadtrat Ing. Herbert Taschek, Olympiasieger Fritz Strobl, Moser-Verdino-Direktor Hubert Schiefer und dem Stadtchor Klagenfurt empfangen wurden.
Wie Stadtrat Ing. Taschek betonte, wurde die Kooperation vorerst auf zwei Jahre abgeschlossen. Wie der Klagenfurter Tourismusreferent weiter ausführte, gibt es nun mit der Flugverbindung Klagenfurt – Köln (Köln liegt nur rund 80 Kilometer von Siegen entfernt) sowie der neuen Zugverbindung zwei attraktive Möglichkeiten, als Tourist die jeweilige Region kennenzulernen. „Nächstes Jahr wird Klagenfurt in Siegen bei den NRW-Tagen vertreten sein und für die Wörthersee-Region Werbung machen“, so Taschek. Wie der Klagenfurter Tourismusreferent  versicherte, wird diese Veranstaltung jedes Jahre von rund 500.000 Menschen besucht.
Wie Landrat Breuer betonte, ist Nordrhein-Westfalen mit rund 17 Millionen Einwohnern das größte Bundesland Deutschland. „Die Tourismusregion Siegen-Wittgenstein hat etwa 700.000 Einwohner, Siegen selbst ist ähnlich groß wie Klagenfurt“, betonte Breuer, der nach Klagenfurt auch eine Abordnung deutscher Journalisten mitgebracht hatte. „Klagenfurt und der Wörthersee sind ein lohnenswertes Ziel, ihr habt hier von blauen Seen bis zu hohen Bergen alles, was ein deutsches Urlauberherz begehrt“, so Beuer, der sich zuversichtlich zeigte, dass diese neue Bahnverbindung in dieser wirtschaftsstarken Region Deutschlands gut angenommen wird.
Das in der Region Siegen der höchste Berg nur rund 800 Meter hoch ist, entlockte Fritz Strobl nur ein Schmunzeln. Wie der Kärntner Abfahrtsolympiasieger aber betonte, hat Kärnten für jeden Sportfreund etwas zu bieten. „Und das reicht vom Hügel bis zum Gletscher“, so Strobl.
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