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Hände weg von den Stadtwerken!

(24.02.2009)
Zur Diskussion um die wirtschaftliche Lage der STW bezieht nun Bürgermeister Harald Scheucher Stellung: Hände weg von den Stadtwerken!

„Einer Demaskierung am Aschermittwoch gleich kommt die Forderung des BZÖ- Kandidaten Christian Scheider, eine so genannte Kärntner Stromlösung anzudenken. Scheider will, dass die Stadtwerke mit der Kelag verhandeln und in Richtung Zusammenschluss gehen. Eine solche Lösung mit der Kelag wäre für die Stadtwerke und ihre Mitarbeiter die denkbar schlechteste. Sie wäre sehr bequem für die Kelag, die damit ihren wichtigsten Konkurrenten verlieren würde und ihre Monopolstellung in Kärnten ausbauen könnte. Die Zeche müssten die Stadtwerke Mitarbeiter bezahlen. Offenbar von langer Hand wird von Seiten des BZÖ dieser Zusammenschluss Kelag mit den Stadtwerken betrieben“, erklärt Bürgermeister Harald Scheucher.

Man erinnert sich bei dieser Scheider Forderung an die Verzögerungstaktik, die vom Land Kärnten in der Sache Gasdampfkraftwerk angewandt wurde. Ohne den Zugriff der Stadtwerke auf eine günstige Gasversorgung und dem Umstieg  des Fernheizkraftwerkes vom ungünstigen Schweröl zum günstigen Gas, wird es tatsächlich schwierig, die Wirtschaftskraft der Stadtwerke darzustellen.

„Ich werde dafür eintreten, dass die Wirtschaftskraft der Stadtwerke ausgebaut und alle sozialen Leistungen aufrecht bleiben. Das BZÖ gefährdet mit seinen Plänen die Stadtwerke. Jetzt kommt es darauf an, so rasch als möglich das Gasdampfkraftwerk auf Schiene zu bringen“, so Bgm. Harald Scheucher

Nach Medienberichten bekam der „Verhinderer“ des GDKW, der Gemeindeamtsleiter von Ebenthal, Herr Windisch, eine Prämie von € 10.000.- für seine Aktivitäten. „Dem stehen 100 Mio. gegenüber, welche die Verzögerung den Klagenfurterinnen und Klagenfurtern kosten, also ca. € 1.000,- pro Klagenfurter“, erinnert Scheucher.

„Das BZÖ unterstützt offenbar dieses Spiel. Die Rolle von Christian Scheider ist zu hinterfragen. Scheider steht bekanntlich im Dienst des Landes Kärnten und arbeitet beim Amt der Kärntner Landesregierung im Rahmen einer Teilzeitbeschäftigung. Er soll endlich bekennen, ob er für Interessen seines Dienstgebers, dem Land Kärnten, oder für die Stadt Klagenfurt arbeitet“, fordert der Klagenfurter Bürgermeister.


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